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mustafak40Rang 3 — StammgastStammgast

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Glutathion

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Aktuelle Forschungsergebnisse Tumor-Brennstoffquelle: Die in Nature veröffentlichte bahnbrechende Forschung des Wilmot Cancer Institute hat herausgefunden, dass Brustkrebszellen Glutathion nicht nur als Antioxidans verwenden; sie können es aktiv abbauen und als direkte Nährstoff- und Brennstoffquelle verbrauchen. [1, 2] Metastasenrisiko: Eine Studie der Rockefeller University zeigte, dass mitochondriales Glutathion schlafenden oder wandernden Brustkrebszellen hilft, in sauerstoffarmen Umgebungen zu überleben. Diese Fähigkeit kann es ihnen möglicherweise ermöglichen, in anderen Organen Wurzeln zu schlagen und Metastasen zu fördern. [1, 2] Ruhende Zellen: Auch nach erfolgreicher Behandlung können mikroskopisch kleine, schlafende Krebszellen manchmal im Körper verbleiben. Eine Überflutung des Systems mit hohen Konzentrationen an zusätzlichem Glutathion könnte diese Mikrometastasen unbeabsichtigt schützen oder füttern.

Meine Frage ist jetzt ob es sich Lohnt Glutathion zu indizieren

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10 Kommentare
hansRang 5 — VeteranVeteran5

Hey, dass Thema wird echt extrem oft falsch eingeschätzt. Die Vorstellung, dass Antioxidanzien pauschal vor Krebs schützen, ist in der Wissenschaft mittlerweile überholt.

Um deine Frage direkt zu beantworten: Nein, meiner Meinung nach lohnt es sich nicht wirklich, Glutathion direkt zu spritzen. Die Risiken sind zwar noch Gegenstand der Forschung, aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis spricht aus meiner Sicht einfach dagegen.

Die Studien, die du rausgesucht hast, zeigen eine ziemlich interessante Kehrseite. Krebszellen wachsen extrem schnell und stehen dadurch unter dauerhaftem Stress. Damit sie nicht von selbst absterben, verbrauchen sie riesige Mengen an Antioxidanzien. Wenn man sich jetzt Glutathion direkt injiziert, flutet man das Gewebe mit der fertigen Substanz. Es gibt Hinweise darauf, dass manche Tumorzellen dieses freie Glutathion spalten und als Baustoff für ihr eigenes Wachstum nutzen können.

Auch bei schlafenden Krebszellen muss man vorsichtig sein. Normalerweise gehen entartete oder abgewanderte Zellen durch den oxidativen Stress im Körper oft schnell von alleine zugrunde. Ein künstlich stark angehobener Antioxidantien-Spiegel könnte solchen Zellen theoretisch dabei helfen, diesen Stress zu überstehen. Ob das im Alltag bei jedem ein reales Problem ist, lässt sich schwer sagen, aber man geht damit zumindest ein gewisses Risiko ein.

Dazu kommt, dass man mit Spritzen die natürliche Eigenregulation des Körpers umgeht. Die Leber steuert die Glutathion-Produktion im Normalfall recht präzise nach Bedarf.

Mein Fazit: Bevor man sich fertiges Glutathion spritzt, ist es meist der entspanntere und sicherere Weg, dem Körper einfach die Grundbausteine wie NAC und Glycin sowie passende Mineralstoffe wie Selen oder Zink zu liefern. So baut der Körper genau so viel Glutathion auf, wie er selbst gerade für nötig hält. Ich würde das Peptid aber nicht pauschal unter Generalverdacht stellen und vehement davon abraten. Gibt ja auch genügend Positive Erfahrungsberichte, ich selber würde aber die Finger davon lassen.

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aleRang 4 — KuratorKurator

Top erklärt!

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mustafak40OPRang 3 — StammgastStammgast

Danke für deine Antwort 👍🏽

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cengoRang 6 — GründerGründer3

Hast du nen link von der Studie? Das klingt ja nicht schön muss ich sagen

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ricardoRang 5 — VeteranVeteran1

Guten Morgen,

Ich lese mal mit. Danke für den Beitrag.

VG

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mustafak40OPRang 3 — StammgastStammgast

Gerne!

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taraRang 4 — KuratorKurator

oh nein. das war gerade auf meiner interessensliste. als Frau dann noch weniger relevant..

hattest du das schon ausprobiert?

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mustafak40OPRang 3 — StammgastStammgast

Ja ich nehme pro Woche 200mg Meine Haare sind dunkler geworden und ich fühle mich irgendwie fitter. Bei mir klappt es richtig gut, ich kann mich echt nicht beschweren. 😊

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regineRang 4 — KuratorKurator

Mein Onkologe empfahl mir Glutathion nur bei extremer Übelkeit in der Chemo zu injizieren. Ansonsten die Finger davon zu lassen ! Manche setzen es als Grippemittel ein.

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