Moin mabra, gute Frage, und kurz gesagt: An der Gesamtmenge ändert sich nichts, an der Konzentration schon – und das hat ein paar praktische Folgen.
Rechnerisch bleibt es dieselbe Dosis, weil du die gleiche Milligramm-Menge auf mehr oder weniger Wasser verteilst. Nur die Konzentration (mg pro ml) und damit das Volumen, das du aufziehen musst, ändern sich.
Praktisch würde ich drei Punkte beachten: Erstens die Ablesegenauigkeit. 0,15 ml ist auf einer Spritze deutlich fehleranfälliger als 0,30 ml, weil schon eine kleine Abweichung beim Ablesen prozentual mehr ausmacht. Zweitens das Volumen selbst: Mehr Flüssigkeit ist leichter genau aufzuziehen, kann sich aber unter der Haut etwas mehr „anfühlen“. Drittens die Löslichkeit: Sehr hoch konzentrierte Lösungen lösen sich langsamer und können trüb wirken, gerade wenn viel Füllstoff im Vial ist – das war ja auch schon der Punkt von hans.
Deswegen ist die Mitte oft am unkompliziertesten: nicht extrem wenig Wasser, aber auch kein unnötig großes Volumen. Wichtig ist vor allem, dass du dir einmal notierst, mit wie viel Wasser du das Vial angesetzt hast und welches Volumen dann zu deiner gewünschten Menge gehört – dann musst du nicht jedes Mal neu rechnen, und die Menge bleibt gleich, egal für welches Wasser-Volumen du dich entschieden hast.