Neue Studie zu Mots-C und SS-31
Bisherige Empfehlung zur Kombination von SS-31 (Elamipretid) und MOTS-c aufgrund einer neuen Studie aus dem Jahr 2026 geändert hat.
Bisheriges Protokoll:
Zuerst mehrere Wochen SS-31, um geschädigte Mitochondrien zu reparieren. Anschließend MOTS-c, um die Mitochondrienfunktion weiter zu verbessern.
Neues Protokoll:
SS-31 und MOTS-c werden gleichzeitig eingesetzt statt nacheinander. Grund dafür ist eine neue Studie (Gudiksen et al., 2026), die zeigt, dass MOTS-c deutlich mehr kann als bisher angenommen.
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Warum wurde das Protokoll geändert?
Früher dachte man:
SS-31 → repariert vorhandene Mitochondrien. MOTS-c → regt hauptsächlich die Bildung neuer Mitochondrien an.
Die neue Forschung deutet darauf hin, dass MOTS-c zusätzlich:
die Qualität bereits vorhandener Mitochondrien verbessert, antioxidative Schutzmechanismen aktiviert, über einen anderen Signalweg wirkt als SS-31.
Dadurch überschneiden sich die Wirkungen nicht, sondern ergänzen sich.
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Das neue Protokoll
Die Idee lautet:
➡️ Nicht mehr erst reparieren und danach optimieren.
Sondern:
SS-31 schützt und stabilisiert die Mitochondrien. MOTS-c verbessert gleichzeitig deren Leistungsfähigkeit und aktiviert Stressanpassungen.
Dadurch sollen beide Peptide parallel einen stärkeren Gesamteffekt erzielen.
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Warum könnte das sinnvoll sein?
SS-31 wirkt direkt an der inneren Mitochondrienmembran und verbessert die Energieproduktion. MOTS-c wirkt eher als Signalpeptid und aktiviert zelluläre Anpassungsmechanismen (z. B. Stoffwechsel- und antioxidative Programme).
Da beide unterschiedliche Mechanismen nutzen, könnte die Kombination synergistisch wirken.