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Beitragsreihe | Was ist #2 | Heute: 5-Amino-1MQ (Wirkung, Dosierung, Applikation, Studien & Erfahrungsberichte)

von hansRang 5 — VeteranVeteranvor 18 Tagen163 Aufrufe(bearbeitet)

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Grund: Wissen

von @cengo · vor 17 Tagen

Willkommen zum zweiten Teil meiner Beitragsreihe!

Einen Extra Beitrag zur Subkutanen Anwendung findest du unten im Kommentarfeld.

Nachdem wir in #1 die neurologischen Schwergewichte Semax & Selank behandelt haben, schauen wir uns heute einen hochinteressanten Vertreter aus der Stoffwechsel- und Metabolic-Forschung an: 5-Amino-1MQ (5-Amino-1-methylquinolinium).

Im Gegensatz zu klassischen Peptiden handelt es sich hierbei strukturell um ein kleines organisches Molekül (Small Molecule), das in der Forschungs- und Biohacking-Szene als einer der vielversprechendsten Ansätze zur gezielten Fettverbrennung, Stoffwechseloptimierung und Gewebe-Verjüngung gehandelt wird.


Übersicht & Wirkungsmechanismus
Eigenschaft5-Amino-1MQ
Molekül-TypSmall Molecule / NNMT-Inhibitor (Kein klassisches Peptid)
HauptfokusGezielter Fettabbau (viszeral & subkutan), Muskelerhalt, NAD+-Erhöhung
HauptmechanismusBlockiert enzymatische Aktivität von NNMT (Nicotinamid-N-Methyltransferase)
Gefühl/VibeSubtile, aber stetige Steigerung des Grundumsatzes, bessere Ausdauer, kein Aufputschmittel-Flash

Der Biochemische Schlüssel: NNMT-Inhibition

Um die Wirkung von 5-Amino-1MQ zu verstehen, muss man das Enzym NNMT betrachten:

  1. Stoffwechsel-Bremse im Alter & bei Übergewicht: NNMT verlangsamt den Fettstoffwechsel in den Adipozyten (Fettzellen). Je höher der NNMT-Spiegel, desto schwerer fällt es dem Körper, Fett zu verbrennen.
  2. NAD+ & SAM-Raub: NNMT verbraucht große Mengen an $1\text{-Methylnicotinamid}$ und greift dabei in den NAD+-Laktat-Zyklus ein. Es verringert die zelluläre NAD+-Verfügbarkeit und drosselt die Mitochondrienfunktion.
  3. Die Blockade durch 5-Amino-1MQ: 5-Amino-1MQ blockiert NNMT selektiv. Das führt zu:
  • Einer Erhöhung von intrazellulärem NAD+ (vergleichbar mit NMN/NR-Supplementierung).
  • Einer Aktivierung der Mitochondrien in Fett- und Muskelzellen.
  • Einem verstärkten Fettabbau, ohne dass hierfür die Kalorienzufuhr extrem gesenkt werden muss.

Studienlage & Forschungshintergrund

5-Amino-1MQ wurde primär an der University of Texas Medical Branch (UTMB) zur Behandlung von Adipositas und muskulärer Atrophie erforscht.

  • Fettreduktion ohne Muskelverlust: In präklinischen Tierstudien an fettleibigen Mäusen führte die Verabreichung von 5-Amino-1MQ zu einer Reduktion der Fettmasse um ca. 7 % innerhalb von nur 11 Tagen – ohne Änderung der Nahrungsaufnahme oder zusätzliches Training.
  • Mitochondriale Effizienz: Die Studien zeigten, dass sich die Fettzellen verkleinerten und die metabolische Rate (Grundumsatz) signifikant anstieg.
  • Muskelregeneration: Neuere Forschungen deuten darauf hin, dass die Senkung von NNMT die Regeneration von Stammzellen in der Skelettmuskulatur (Satellitenzellen) fördert, was bei der Heilung von Muskelverletzungen und dem Erhalt von Mager-Masse im Kaloriendefizit hilft.

Applikationsformen & Einnahme

Da 5-Amino-1MQ eine kleine Molekülstruktur besitzt, unterscheidet sich die Applikation grundlegend von empfindlichen Peptiden.

1. Oral (Kapseln/Pulver) – Der Standard

  • Vorteile: Vollständig oral bioverfügbar. Keine Injektionen oder Rekonstitution erforderlich.
  • Nachteile: Schmeckt als rohes Pulver extrem bitter; Kapseln sind daher die bevorzugte Wahl.

2. Injektion (s.c. / i.m.) – Selten genutzt

  • Wird von einigen Anwendern praktiziert, bietet aber gegenüber der oralen Einnahme kaum nennenswerte Vorteile bezüglich der Bioverfügbarkeit und birgt ein höheres Injektionsrisiko.

Dosierung (Human-Umrechnung vs. Reale Community-Praxis)

Ein wichtiger Punkt bei 5-Amino-1MQ: Die oft zitierten 50 mg bis 150 mg pro Tag beruhen rein rechnerisch auf der Skalierung der Mäusestudien per Allometrischer Skalierung / HED (Human Equivalent Dose).

In der Praxis der Foren-Communities (Reddit, Biohacking- & Bodybuilding-Foren) hat sich jedoch ein deutlich differenzierteres Bild entwickelt:

  • Mikrodosierung / Einstieg (Community-Standard): 50 mg pro Tag, eingenommen als Einzeldosis morgens zum Frühstück. Viele Anwender nutzen dies zum Antesten der Magenverträglichkeit.
  • Typischer Sweetspot / Standard-Range: 100 mg bis 150 mg pro Tag, aufgeteilt auf 2 bis 3 Einzeldosen (z. B. 50 mg morgens, 50 mg mittags/vor dem Training).
  • Aggressive Diät-Dosen (High-Dose / Cut): Einzelne erfahrene Anwender berichten von bis zu 200 mg bis 300 mg pro Tag (verteilt auf 3 bis 4 Dosen). Höhere Dosierungen bringen laut Community-Berichten allerdings oft ein stark abnehmendes Grenzertragsverhältnis bei deutlich höherem Kostenaufwand mit sich.
  • Einnahmezeitpunkt: Bevorzugt direkt zu einer fett- oder kohlenhydratreichen Mahlzeit, um magenschonend verstoffwechselt zu werden.

Detaillierte Community-Erfahrungen & Zitate

In der Biohacking- und Bodybuilding-Szene gilt 5-Amino-1MQ als das präferierte Mittel für Cut-Phasen, wenn man Zitteranfälle und Herzrasen von ZNS-Stimulanzien (wie Clenbuterol oder Ephedrin) vermeiden möchte.

Dosierungs-Praxis & Sweetspots im Alltag

"Die 50 mg Kapseln sind perfekt für den Einstieg. Wer denkt, er müsste sofort auf 200 mg gehen, verschwendet nur Geld. Ich habe mit 50 mg morgens begonnen und nach einer Woche auf 2x 50 mg aufgeteilt (morgens und vor dem Training). Der Effekt auf den Fettabbau war absolut identisch zu höheren Dosen, aber mein Magen hat sich deutlich entspannter gefühlt." – Quelle: User-Erfahrungsbericht auf r/Peptides (Reddit)

"Die Umrechnung aus den Mäusestudien gibt theoretisch recht hohe Werte vor, aber in der Praxis liegt der Sweetspot fast überall bei 100 mg bis maximal 150 mg am Tag. Wenn man reines, laborgeprüftes 5-Amino-1MQ hat, spürt man 100 mg täglich extrem deutlich beim Ausdauertraining und an der Hautdicke." – Quelle: Anwender-Diskussion aus dem Meso-Rx Forum

"Ich habe im letzten Monat eines harten Cuts testweise auf 200 mg pro Tag hochdosiert (4x 50 mg über den Tag verteilt). Ja, die Adern kamen etwas praller raus und der Fettabbau lief gut weiter, aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist bei 200 mg miserabel. Der Unterschied von 100 mg zu 200 mg rechtfertigt den doppelten Preis schlichtweg nicht." – Quelle: Erfahrungsbericht aus der Biohacking-Community / LongeCity

Fettabbau & Recomposition

"Im Gegensatz zu klassischen Stimulanzien: Man spürt kein Herzklopfen und schwitzt nicht grundlos im Alltag. Aber nach 3 bis 4 Wochen merkt man spürbar, wie die Haut über den Bauchmuskeln dünner wird, obwohl die Kraftwerte im Gym absolut stabil bleiben." – Quelle: User-Erfahrungsbericht auf r/Peptides (Reddit)

"Perfekt in einer Recomp-Phase. Ich habe mein Gewicht gehalten, aber der Körperfettanteil ging sichtbar runter. Das Viszeralfett am Bauch hat sich am schnellsten verabschiedet." – Quelle: Erfahrungsbericht aus dem LongeCity Forum

Appetit, Sättigung & Mahlzeiten

"5-Amino-1MQ unterdrückt den Appetit nicht auf die gleiche aggressive Art wie Tirzepatid oder Semaglutid. Man bekommt immer noch normalen Hunger, aber man lagert gefühlt einfach nichts mehr an. Die Mahlzeiten 'verbrennen' gefühlt heißer. Ich habe meine gewohnten Kalorien gegessen und trotzdem stetig Fett verloren." – Quelle: User-Erfahrungsbericht auf r/Peptides (Reddit)

"Was mir auffiel: Der Heißhunger auf süße und fettige Sachen hat spürbar nachgelassen. Es ist kein plötzlicher Sättigungseffekt wie bei GLP-1-Peptiden, sondern eher eine mentale Neutralität gegenüber Essen." – Quelle: Erfahrungsbericht aus der Meso-Rx Community

Ausdauer, Kraftwerte & Regeneration

"Da es die NAD+-Spiegel pusht, fühlt sich das Ausdauertraining viel leichter an. Die Muskeln übersäuern gefühlt später und man regeneriert zwischen den Sätzen deutlich schneller." – Quelle: Anwender-Diskussion auf r/Biohackers (Reddit)

"Normalerweise verliere ich in einem harten Kaloriendefizit ab Woche 3 sofort Kraft beim Bankdrücken und Kniebeugen. Mit 100 mg 5-Amino-1MQ pro Tag konnte ich meine Trainingsgewichte über 6 Wochen Defizit hinweg komplett halten. Der Muskelpump im Training war trotz niedriger Kohlenhydrate erstaunlich prall." – Quelle: Anwender-Diskussion auf r/Steroids (Reddit)

Mögliche Nebenwirkungen & Praxishinweise

"Man muss aufpassen, es nicht auf völlig nüchternen Magen zu nehmen. Als ich 50 mg morgens ohne Essen genommen habe, hatte ich ein leichtes Flauegefühl im Magen. Zusammen mit einem kleinen Frühstück oder dem Pre-Workout-Meal gibt es aber null Probleme." – Quelle: Erfahrungsbericht aus dem ProfessionalMuscle Forum

  • Weitere Beobachtungen:
  • Hohe Kosten (die Synthese von reinem 5-Amino-1MQ ist aufwendig).
  • Da es Methylgruppen bindet/beeinflusst, kombinieren manche User es mit Methyl-Donatoren wie TMG (Trimethylglycin) oder B-Vitaminen, um den Homocystein-Spiegel stabil zu halten.

Zykluslängen, Toleranz & Stacking
  • Empfohlener Zyklus: 4 bis 8 Wochen Daueranwendung, gefolgt von mindestens 4 Wochen Pause.

  • Beliebte Stacks:

  • 5-Amino-1MQ + GLP-1 Agonisten (z. B. Retatrutide/Tirzepatid): Kombiniert ZNS-gesteuerte Appetitzügelung mit lokaler metabolischer Fettverbrennung in den Zellebenen.

  • 5-Amino-1MQ + NAD+-Booster (NMN oder CD38-Inhibitoren): Synergistischer Effekt auf den zellulären Energiehaushalt und Mitochondrienbildung.

  • Lagerung: Als Pulver/Kapsel extrem stabil. Kühl, trocken und lichtgeschützt bei Raumtemperatur lagern. Eine Kühlung im Kühlschrank ist im Gegensatz zu Peptiden nicht zwingend erforderlich.

Ich hoffe euch hat der zweite Teil meiner Beitragsreihe gefallen. Wie immer gilt, wenn ihr Vorschläge für einen weiteren Beitrag habt, lasst es mich gerne wissen.

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10 Kommentare
HAhansOPRang 5 — VeteranVeteran3vor 18 Tagen

Hier noch als Ergänzung zur Subkutanen Anwendung über die von 5-Amino-1MQ**.

Während der NNMT-Inhibitor in der Biohacking-Szene primär in Kapselform oral genutzt wird, erfreut sich die Injektion per Insulin-Spritze unter erfahrenen Anwendern wachsender Beliebtheit.

Durch das Umgehen des Magen-Darm-Trakts und des First-Pass-Effekts der Leber unterscheidet sich das s.c.-Protokoll in Dosierung, Wirkungseintritt und Handhabung fundamental von der oralen Einnahme.


Warum Subkutan? Vorteile & Nachteile im Vergleich
EigenschaftOral (Kapseln)Subkutan (s.c. Injektion)
BioverfügbarkeitModerate BioverfügbarkeitSehr hoch (nahezu 100 % systemisch)
Dosis-Bedarf100 mg – 150 mg / Tag15 mg – 25 mg / Tag
WirkungseintrittLangsam / Kumulativ über TageSehr rasch (spürbar im Training)
AufwandSehr gering (Kapsel schlucken)Hoch (Rekonstitution, sterile Injektion)
GewebeverträglichkeitMagenverstimmung möglichRisiko für Brennen / PIP an Injektionsstelle

Dosierung & Protokolle (s.c. Praxis)

Da die systemische Verfügbarkeit bei der Injektion um ein Vielfaches höher ist, fällt die benötigte Wirkstoffmenge im Vergleich zu Kapseln drastisch geringer aus.

  • Mikrodosierung / Sensitivitätstest: 5 mg bis 10 mg pro Tag. Empfohlen für die ersten Tage, um Reaktionen der Haut und des Gewebes zu testen.
  • Standard-Sweetspot (Community-Range): 15 mg bis 25 mg pro Tag. Zeigt in Erfahrungsberichten die beste Balance aus verstärktem Fettabbau, erhöhter Ausdauer und minimalen Nebenwirkungen.
  • Maximaldosis (Advanced): 30 mg bis 50 mg pro Tag (meist aufgeteilt auf 2 Injektionen morgens und vor dem Workout). Höhere Einzelinjektionen werden wegen lokaler Gewebereizungen selten praktiziert.
  • Timing: Bevorzugt morgens nach dem Aufstehen oder ca. 30 bis 60 Minuten vor dem Training.

Rekonstitution & Löslichkeit (Der kritische Punkt)

5-Amino-1MQ als Reinsubstanz unterscheidet sich physikalisch von klassischen Peptiden. Wer versucht, das Pulver ausschließlich mit Bakteriostatischem Wasser (BAC-Wasser) zu lösen, stößt schnell auf Probleme:

  1. Auskristallisieren: Das Molekül löst sich in rein wässrigen Medien schlecht und neigt dazu, nach kurzer Zeit wieder auszuflocken oder feine Insulinspritzen (30G/31G) zu verstopfen.
  2. Lösungsvermittler: In der Praxis nutzen erfahrene Anwender zur Rekonstitution ein Gemisch aus BAC-Wasser mit einem kleinen Anteil PEG-400 (Polyethylenglykol) oder sterilen Lösungsvermittlern, um eine dauerhaft klare und stabile Injektionslösung zu erhalten.

Community-Erfahrungen & Zitate zur s.c.-Anwendung

Die Erfahrungsberichte aus internationalen Foren verdeutlichen den Unterschied zwischen der oralen Einnahme und der Injektion sehr anschaulich.

Bioverfügbarkeit & Wirkungsstärke

"Man kann die s.c.-Dosis absolut nicht mit Kapseln vergleichen. 20 mg injiziert wirken gefühlt doppelt so stark wie 100 mg oral. Der Anstieg des Grundumsatzes und die Thermogenese setzen viel schneller ein. Ich schwitze beim Cardiotraining nach einer s.c.-Dosis deutlich mehr als bei der oralen Einnahme." – Quelle: User-Erfahrungsbericht auf r/Peptides (Reddit)

"Für mich sind 15 mg s.c. der absolute Sweetspot. Wer 50 mg s.c. injiziert, verschwendet das Material – die Rezeptorensättigung tritt s.c. viel früher ein als bei der oralen Variante durch den Magen-Darm-Trakt." – Quelle: Anwender-Diskussion aus dem Meso-Rx Forum

Löslichkeit, PIP & Gewebereizung

"Das größte Problem bei 5-Amino-1MQ s.c. ist das Auflösen. Wenn man nur Bakteriostatisches Wasser nimmt, kristallisiert das Pulver in der Viole nach wenigen Stunden wieder aus oder verstopft die 31G-Nadel. Man braucht zwingend einen kleinen Anteil PEG400 oder DMSO im Diluent, um eine stabile Lösung zu bekommen." – Quelle: Beitrag aus dem AnabolicMinds Forum

"Passt bei Dosen über 20 mg an einer Injektionsstelle auf. Das Zeug brennt ganz schön im Bauchfett und hinterlässt für 1–2 Tage eine kleine, rote Beule. Mein Tipp: Die Tagesdosis von 30 mg auf zweimal 15 mg aufteilen oder das Injektionsvolumen mit etwas mehr BAC-Wasser verdünnen." – Quelle: Anwender-Review auf r/Biohackers (Reddit)


Fazit & Praxistipp

Die subkutane Injektion von 5-Amino-1MQ ist extrem effizient und spart aufgrund der geringen Dosis Wirkstoffkosten. Sie erfordert jedoch mehr Know-how bei der Zubereitung (Löslichkeit) und bringt bei unzureichender Verdünnung ein gewisses Risiko für langanhaltenden Injektionsschmerz (Post-Injection Pain / PIP) mit sich. Einsteiger fahren mit der oralen Variante meist unkomplizierter, während erfahrene Anwender die unmittelbare Wirkung der s.c.-Variante schätzen.

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KEkerkyra79Rang 3 — StammgastStammgastvor 7 Tagen

Vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag. Du hilfst mit deinen Erfahrungen und Recherchen sehr vielen Personen weiter. Unter anderem mir. Ich hätte noch eine Rückfrage zu den Lösungsmitteln. Wenn ich das PEG 400 mit Bac mische, ist es egal in welchem Verhältnis? Also nehmen wir mal an, ich würde ein 50 mg Vial mit 3 ml Bac mischen und würde dann 1 ml PEG 400 adden. Wäre das deiner Einschätzung nach ok?

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HAhansOPRang 5 — VeteranVeteran3vor 7 Tagen

Sehr gerne. Die Frage würde ich mal an @castinho weiterleiten weil er das aktiv nimmt.

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KEkerkyra79Rang 3 — StammgastStammgastvor 7 Tagen

Dankeschön;)

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HAhansOPRang 5 — VeteranVeteran3vor 5 Tagen

Hier noch mehr zu der Subkutaner Anwendung:

Die subkutane (s.c.) Anwendung von 5-Amino-1MQ ist in der Biohacking- und Peptid-Szene ein stark diskutiertes Thema. Während der Wirkstoff ursprünglich als orale Kapsel bekannt wurde, greifen viele Anwender in Foren wie Reddit (r/Peptides, r/Biohackers) oder Spezialnetzwerken mittlerweile zu injizierbarem 5-Amino-1MQ.


1. Warum überhaupt subkutan statt oral?

  • Höhere Bioverfügbarkeit: Bei oraler Einnahme liegt die Bioverfügbarkeit (je nach Magen-Darm-Passage) Schätzungen zufolge bei etwa 30 bis 40 %. Durch die subkutane Injektion gelangt der Wirkstoff direkt in den Blutkreislauf und umgeht den First-Pass-Effekt der Leber vollständig.
  • Kosten- & Mengeneffizienz: Da 5-Amino-1MQ als Rohstoff recht teuer ist, nutzen Anwender injizierbare Vials, um mit wesentlich geringeren Dosierungen dieselbe Wirkung wie mit hohen oralen Kapseldosen zu erzielen.
  • Direktere Wirkung ("Pumps & Energy"): Viele User berichten bei s.c.-Gabe von einem spürbaren, flutungsartigen "Clean Energy"-Schub kurz nach der Injektion.

2. Dosierungen in der Community (Subkutan vs. Oral)

In den Foren existiert bei den Injektionsdosen eine zweigeteilte Praxis, je nachdem, wie das Vial rekonstituiert wird:

Variant A: Das "Niedrigdosis / Micro-Dosing"-Schema (Sehr verbreitet)

Da die Bioverfügbarkeit s.c. so hoch ist, nutzen viele Anwender Mikrodosierungen:

  • Dosierung: 10 mg bis 30 mg pro Tag s.c. (vereinzelte Protokolle nutzen sogar nur 1,0 mg bis 5,0 mg s.c., analog zu Peptiden wie MOTS-c).
  • Rekonstitution: Ein 10 mg oder 50 mg Vial wird mit 1 bis 2 ml BAC-Wasser angesetzt.
  • Erfahrung: Bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Anwender berichten von gutem Muskel-Pump, reduzierter Müdigkeit und stetigem Fettabbau am Unterbauch.

Variant B: Das "High-Bioavailability / Full-Dose"-Schema

Einige Athleten versuchen, die klinischen Mausedosen (umgerechnet ca. 50–75 mg) 1:1 als Injektion umzusetzen:

  • Dosierung: 50 mg bis 75 mg pro Tag s.c.
  • Problem: Da 50 mg reine Substanz ein relativ großes Flüssigkeitsvolumen (oft 1,5 bis 2 ml BAC-Wasser) erfordern, ist diese Variante subkutan unbequem und teuer.

3. Zitate & Echte Erfahrungsberichte aus den Foren

"Ich bin von 100 mg oral auf 10 mg subkutan umgestiegen. Der Unterschied ist gewaltig: Ich habe morgens nach der Spritze innerhalb von 30 Minuten eine extrem saubere mentale Klarheit und der Pump im Gym ist unnormal, ohne dass der Puls rast." – Quelle: User-Erfahrungsbericht auf r/BodyHackGuide (Reddit)

"Wenn man 5-Amino-1MQ s.c. nutzt, reichen 10 bis 20 mg völlig aus. Man spart enorm viel Geld im Vergleich zu den teuren 50-mg-Kapseln. Mein Magen-Darm-Trakt dankt es mir auch, da die oralen Kapseln mir ab und zu leicht auf den Magen geschlagen sind." – Quelle: Anwender-Diskussion auf r/Peptides (Reddit)

"Ein wichtiger Praxistipp für die s.c.-Injektion: Spritzt es unbedingt morgens! Der Energieschub durch die NAD+-Ersparnis und die Aktivierung des Stoffwechsels hält stundenlang an. Wer es nachmittags injiziert, liegt nachts wach." – Quelle: Beitrag aus dem Meso-Rx Forum


4. Wichtige Praxishinweise & Fazit aus dem Netz

  1. Injektionsort: Bevorzugt in das Bauchfettgewebe (subkutan) injizieren. Da 5-Amino-1MQ gezielt an den Fettzellen ansetzt (NNMT-Hemmung in Adipozyten), beschreiben viele User die lokale Gabe im Bauchbereich als besonders effektiv gegen viszerales Fett.
  2. Kein Nervengift / Kein Herzrasen: Im Gegensatz zu Clenbuterol oder Ephedrin greift 5-Amino-1MQ auch bei der Injektion nicht das ZNS an – die Herzfrequenz bleibt stabil.
  3. Löslichkeit: 5-Amino-1MQ löst sich als Salzform im BAC-Wasser meist sehr gut auf, brennt jedoch bei höheren Konzentrationen minimal an der Einstichstelle.
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CAcastinhoRang 4 — KuratorKurator1vor 18 Tagen

Wieder ein Super Beitrag

Bin heute mit 5-Amino als Injektion mit Morgens 1,5mg und 12 Stunden später wieder 1,5mg angefangen

Habe die letzten 4 Monate schon Nicotinamid Ribosid als Kapsel genommen (morgens 1200mg)

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HAhansOPRang 5 — VeteranVeteran3vor 18 Tagen

Danke für deinen Input. Ich habe ins Kommentarfeld auch noch einen Zusatz zur Subkutanen Anwendung mit reingeschrieben :)

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CAcastinhoRang 4 — KuratorKurator1vor 18 Tagen

Perfekt

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ICichbinsRang 3 — StammgastStammgastvor 9 Tagen

Ich nehme seit 3 Tagen morgens subkutan 5 amino 1mq 5mg ein. Hat jemand Erfahrungswerte? Ab welchem Tag merke ich es?

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TOtobiRang 4 — KuratorKuratorvor 4 Tagen

Spürst du mittlerweile den effekt?

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