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jjohannaRang 2 — BeiträgerBeiträger

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Erfahrungsberichte Sicherheit

Meine Erfahrungen mit Reta, MOTS-c, SS-31, KPV, BPC-157, TB-500, GHK-Cu, TA1 & CJC/Ipamorelin

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Hallo zusammen,

ich habe mittlerweile einige Peptide ausprobiert und wollte einfach mal meine bisherigen Erfahrungen teilen. Vielleicht ist für den einen oder anderen etwas Interessantes dabei.

Retatrutid (Reta)

Ich habe mittlerweile zwei Kuren abgeschlossen und gerade die dritte begonnen.

1. Kur: Angefangen habe ich mit 0,5 mg und dann schrittweise auf 1 mg, 1,5 mg und schließlich 2 mg gesteigert. Insgesamt habe ich ungefähr 10 kg abgenommen, allerdings leider auch einiges an Muskelmasse verloren.

Ich hatte die Wirkung anfangs ziemlich unterschätzt. Bei 2 mg habe ich kaum noch etwas gegessen und dadurch auch ausgeprägte Mikronährstoffmängel entwickelt. Rückblickend hätte ich viel stärker auf meine Ernährung achten müssen.

2. Kur: Diesmal habe ich von Anfang an relativ hoch Mikronährstoffe supplementiert. Das lief etwas besser, war aber noch nicht optimal, weil ich weiterhin zu wenig gegessen habe.

Die ersten beiden Kuren gingen jeweils ungefähr 3–5 Wochen, danach habe ich Reta wieder abgesetzt.

3. Kur (aktuell): Ich habe diesmal mit 2 mg einen Kickstart gemacht und möchte anschließend nur noch etwa 0,5–0,9 mg verwenden.

Diesmal möchte ich besonders darauf achten, genügend Kalorien und Protein aufzunehmen und weiterhin regelmäßig Kraftsport zu machen, damit ich möglichst wenig Muskulatur verliere.

Grundsätzlich hat Reta bei mir sehr gut funktioniert. Ich hatte nur anfangs unterschätzt, wie stark die Appetitunterdrückung bei mir ausfällt.

MOTS-c

Hier habe ich zwei ziemlich unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

1. Versuch: Ich hatte MOTS-c nach einer Reta-Kur als eine Art Übergang verwendet. Allerdings war ich danach so extrem müde und schlapp, dass ich es wieder abgesetzt habe.

Anschließend habe ich mich etwas eingelesen und bin auf die Bedeutung von Eisen für die mitochondriale Energiegewinnung gestoßen. Da ich tatsächlich einen Eisenmangel hatte, habe ich mich gefragt, ob das möglicherweise mit meiner starken Müdigkeit zusammenhängen könnte.

2. Versuch: Diesmal habe ich vorher zwei Vials SS-31 verwendet, um meine Mitochondrien aus meiner Sicht vorzubereiten. Gleichzeitig habe ich Eisen supplementiert.

Erst danach habe ich wieder MOTS-c genommen und diesmal hat es tatsächlich gut funktioniert. Die extreme Müdigkeit blieb aus und ich habe es deutlich besser vertragen.

Ob das am SS-31, am Eisen oder an anderen Faktoren lag, kann ich natürlich nicht sicher sagen. Der Unterschied zwischen beiden Versuchen war aber deutlich.

SS-31

Wie oben beschrieben, habe ich SS-31 vor meinem zweiten MOTS-c-Versuch verwendet.

Dabei habe ich auch unabhängig von MOTS-c Veränderungen bemerkt. Schon relativ früh hatte ich das Gefühl, dass mir der Alltag etwas leichter fiel. Im weiteren Verlauf hatte ich deutlich mehr Energie und fühlte mich insgesamt leistungsfähiger.

Nach längerer Anwendung ließ dieser anfänglich starke Effekt etwas nach.

KPV

KPV finde ich besonders interessant wegen meiner Histaminproblematik.

Seit der Anwendung habe ich das Gefühl, dass meine Histaminschübe deutlich seltener auftreten.

Zusätzlich hat sich meine Verdauung verbessert. Ich hatte vorher teilweise ausgeprägte Verstopfung, die sich während der Anwendung deutlich gebessert hat.

Anfangs habe ich kaum Veränderungen bemerkt, mit der Zeit wurden diese aber durchaus auffällig. Nebenwirkungen habe ich bisher keine festgestellt.

BPC-157 + TB-500

Beide habe ich unter anderem nach meiner Brust-OP verwendet, teilweise auch in Kombination mit KPV und GHK-Cu.

Auffällige Nebenwirkungen hatte ich keine. Ob meine Wundheilung dadurch tatsächlich schneller verlaufen ist, kann ich nicht eindeutig sagen.

GHK-Cu – Gesichtscreme

GHK-Cu habe ich selbst in meine Gesichtscreme eingearbeitet.

Ich habe Neurodermitis und konnte damit an einigen Stellen tatsächlich eine deutliche Verbesserung feststellen.

Meine Haut hat die Creme sehr gut vertragen. Kein Brennen, kein Kribbeln und keine auffälligen Nebenwirkungen.

Ghkcu – Kopfhautserum

Ich verwende regelmäßig ein selbst angemischtes GHK-Cu-Kopfhautserum, teilweise auch in Kombination mit Microneedling.

Zusätzlich benutze ich Minoxidil gegen meinen Haarausfall.

Insgesamt habe ich das Gefühl, dass sich etwas verbessert hat. Da ich beides parallel verwende, lässt sich allerdings schwer sagen, welcher Wirkstoff welchen Anteil daran hat.

GHK-Cu – Injektionen

GHK-Cu habe ich ebenfalls injiziert, unter anderem nach meiner Brust-OP.

Die Injektionen haben bei mir teilweise ziemlich stark gebrannt.

Was mir dabei aufgefallen ist: Normalerweise habe ich gerade im Winter regelmäßig Neurodermitis-Schübe. Seit ich GHK-Cu injiziere, sind diese bisher ausgeblieben.

Ob das tatsächlich mit GHK-Cu zusammenhängt, kann ich natürlich nicht sicher sagen. Es ist aber eine Veränderung, die mir aufgefallen ist.

Während der Anwendung supplementiere ich zusätzlich 50 mg Zink täglich.

Thymosin Alpha-1 (TA1)

Nach meiner ersten TA1-Kur habe ich relativ zeitnah meine Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen.

Ich habe Hashimoto und war vorher auf 88 µg L-Thyroxin eingestellt. Nach der Kontrolle konnte meine Dosierung auf 75 µg reduziert werden und dabei bin ich seitdem geblieben.

Ob die Veränderung tatsächlich mit TA1 zusammenhängt, weiß ich nicht. Der zeitliche Zusammenhang war für mich allerdings interessant.

Zusätzlich habe ich häufiger gelesen, dass TA1 auch bei Erkältungen verwendet wird. Da ich aktuell erkältet bin, probiere ich das gerade selbst aus. Dazu kann ich allerdings noch kein Ergebnis berichten.

CJC-1295 (No DAC) + Ipamorelin

Die Kombination habe ich nur wenige Male ausprobiert.

Ich hatte grundsätzlich schon das Gefühl, dass es etwas bewirkt. Allerdings hatte ich an ungefähr zwei Abenden einen ziemlich starken Flush mit deutlich gerötetem Gesicht und einem unangenehmen Körpergefühl.

Deshalb habe ich die Anwendung nicht länger fortgesetzt. Für eine Einschätzung der längerfristigen Wirkung war die Anwendungsdauer entsprechend zu kurz.

Das sind meine bisherigen persönlichen Beobachtungen. Da ich teilweise mehrere Peptide kombiniert habe, kann ich natürlich nicht immer eindeutig sagen, welche Veränderungen durch welchen Wirkstoff entstanden sind.

Mich würden eure Erfahrungen mit den verschiedenen Peptiden interessieren, insbesondere wenn ihr ähnliche Kombinationen ausprobiert habt.

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1 Kommentare
an_ja_lesRang 3 — StammgastStammgast

Danke für deinen ausführlichen Bericht 😊 darf ich fragen, was du für eine Brust-OP machen lassen hast? Ich bin selbst gerade postoperativ, ebenfalls Brust-OP, und mich würde interessieren, wann du danach mit dem pinnen begonnen hast. Ich warte aktuell noch etwas ab, da es wirklich frisch alles noch bei mir ist 😉

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