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Nebenwirkungen – wie sind eure ehrlichen Erfahrungen?

von cengoRang 6 — GründerGründervor 10 Tagen166 Aufrufe

Mich würde heute mal ganz ehrlich interessieren, welche Erfahrungen ihr in unserer Community bisher mit Nebenwirkungen gemacht habt.

Gerade außerhalb unserer Bubble hört man immer wieder sehr unterschiedliche Meinungen. Auf der einen Seite gibt es Influencer, die teilweise massiv vor Peptiden und insbesondere Produkten von China-Suppliern warnen. Auf der anderen Seite stehen Ärzte, die von solchen Produkten grundsätzlich abraten, weil Herkunft, Reinheit, Sterilität und tatsächlicher Wirkstoffgehalt ohne entsprechende Analysen nicht zuverlässig beurteilt werden können.

Deshalb würde mich weniger die Theorie interessieren, sondern was ihr tatsächlich erlebt habt.

Hatte jemand von euch schon einmal stärkere oder ungewöhnliche Nebenwirkungen? Musstet ihr deshalb etwas absetzen oder sogar ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen? Gab es auffällige Blutwerte, allergische Reaktionen, starke Probleme nach einer Injektion oder andere Beschwerden, die ihr eindeutig oder zumindest vermutlich mit einem Produkt in Verbindung bringen konntet?

Genauso interessant sind natürlich die Erfahrungen derjenigen, die bisher überhaupt keine größeren Probleme hatten. Bitte schreibt möglichst dazu, um welche Substanz es ging und was genau passiert ist. Wenn bekannt, gerne auch, ob das Produkt getestet wurde bzw. ob ein unabhängiger COA oder eine Analyse vorlag.

Mir geht es dabei ausdrücklich nicht darum, Risiken kleinzureden oder Panik zu machen. Gerade weil viele dieser Substanzen nicht für diese Anwendung zugelassen oder nur unzureichend untersucht sind und bei nicht regulierten Bezugsquellen zusätzliche Qualitätsrisiken bestehen können, sollten wir auch über negative Erfahrungen offen sprechen.

Also wirklich ehrlich in die Runde: Was war die stärkste Nebenwirkung, die ihr bisher erlebt habt?

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13 Kommentare
SISitzwurstRang 4 — KuratorKuratorvor 10 Tagen

Gutes Thema!

Ich nehme z z. Reta, Ghkcu, KPV und Semax

Erste Dosis Reta mit 0,5 mg Die ersten 3 Tage leichte Kopfschmerzen und mein Herz hab ich gespürt. Das wars. Bin inzwischen bei 1,5 mg und vertrage es gut.

Ghk-cu 2mg : Keine. Außer die, die wohl fast jeder hat. Brennen und rote Stelle. Aber auch das hat sich deutlich gelegt.

KPV 1mg: ich vermute keine. Hatte eine Zeitlang losen Stuhlgang, kann aber auch vom Reta gekommen sein. Kann ich nicht deutlich zuordnen. Aber das Thema hat sich inzwischen erledigt.

Semax: keine

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CEcengoOPRang 6 — GründerGründer2vor 10 Tagen

Top ich danke dir für deine Antwort

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CUcuzimbetterRang 3 — StammgastStammgastvor 10 Tagen(bearbeitet)

Ich nehme Reta, GHKCU und MT2 genommen und bin aber jetzt auf Klow umgestiegen.

Bei Reta hatte ich nichts da ich wirklich mit 0,25mg angefangen habe und erst nach 2 Wochen dann erhöht auf 0,5 dann auf 0,75 und seit 6 Wochen jetzt auf 1mg und es wirkt immer noch. Langsam dran zu gewöhnen war der Key.

Bei GHK-Cu hat es bei mir nicht gebrannt, aber ich hatte ein Druck Gefühl immer in den ersten 1-2 Stunden und manchmal dann am nächsten Tag ein kleiner Knuppel bzw. Knoten bei der Einstich Stelle. Dieser blieb meistens bis zu 3 Tage.

Bei Klow merke ich jetzt weniger. Kann auch am KPV liegen. Da ja dies Entzündunghemmend wirkt.

Beim MT2 war mir oft ziemlich Flau im Magen ansonsten hatte ich keine weitere Nebenwirkung war auf 0,25mg täglich

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CEcengoOPRang 6 — GründerGründer2vor 10 Tagen

Danke für deine Antwort Top

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KHkh_donkRang 3 — StammgastStammgastvor 10 Tagen

Wichtiges und Interessantes Thema!

Ich habe zunächst Semaglutid und anschließend Tirzepatid verwendet – jeweils als Apothekenware und auf Privatrezept. Klassische gastrointestinale Nebenwirkungen hatte ich bei beiden Präparaten praktisch nicht.

Was allerdings deutlich auffällig war, war ein Anstieg meines Ruhepulses. Dieser lag normalerweise bei etwa 42–44 bpm und stieg unter beiden Substanzen auf ungefähr 50–55 bpm. Das empfand ich insbesondere im Hinblick auf meine sportliche Leistungsfähigkeit und Regeneration als sehr störend.

Gleichzeitig benötige ich bei beiden Substanzen relativ hohe Dosierungen, um überhaupt einen zufriedenstellenden Effekt zu erzielen. Bei Semaglutid waren es 2,5 mg alle 7 Tage, bei Tirzepatid etwa 6 mg alle 7 Tage.

Mit MOTS-c (2,5 mg täglich) hatte ich dagegen bis auf ein unangenehmes Brennen an der Injektionsstelle keinerlei relevante Nebenwirkungen. Insgesamt wurde es von mir subjektiv sehr gut vertragen.

AICAR habe ich ebenfalls getestet, allerdings in einer aus meiner Sicht eher moderaten Dosierung von 2 mg täglich. Hier musste ich die Anwendung nach etwa 1,5 Wochen abbrechen bzw. ausschleichen, da ich ein deutliches Taubheitsgefühl in den Beinen sowie ein ungewöhnlich starkes Brennen wahrgenommen habe. Diese Nebenwirkungen waren für mich nicht akzeptabel.

SLU-PP-332 verwende ich aktuell mit 2 mg täglich. Hier treten bei mir vor allem starkes bis sehr starkes Schwitzen sowie eine gewisse innere Unruhe auf. Insbesondere die Einnahme der zweiten Dosis nach 15 Uhr wirkt sich deutlich auf meinen Schlaf aus. Wenn ich sie später einnehme, kann ich teilweise bis etwa 1 Uhr nachts nicht einschlafen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich die meisten der genannten Substanzen subjektiv relativ gut vertragen habe und bei Semaglutid, Tirzepatid und MOTS-c keine starken klassischen Nebenwirkungen aufgetreten sind. Bei AICAR waren die Nebenwirkungen hingegen deutlich ausgeprägter, während SLU-PP-332 bei mir insbesondere hinsichtlich Schwitzen, innerer Unruhe und Schlaf relevant

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ODodalricRang 3 — StammgastStammgastvor 5 Tagen

Also ich habe mit 0.5mg Reta die Woche gestartet. Anfangs bin ich sehr müde gewesen, hat sich aber nach ein paar Tagen eingependelt. Nach so 2 Wochen ca. hatte ich dann mit einem recht unangenehmes Völlegefühl, begleitet mit Verstopfung. Das hab ich dann aber mit Ballasstoffreiche Mahlzeiten recht gut unter Kontrolle bekommen + Mein Körper wird sich vermutlich auch einfach auf die verlangsamte Magenentleerung etc eingependelt haben. Zur gleichen zeit hatte ich auch beim Training immer wieder so ein relativ starkes "bloating" Gefühl und teilweise Bauchschmerzen und Schwindel. Hat sich jetzt alles so gut wie gelegt. Ich kann es nicht oft genug sagen: Trinkt genug Wasser. Eine guter Richtwert für mich is so 1L pro 20kg Körpergewicht. Jetzt läuft alles top👍

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HAhansRang 5 — VeteranVeteran3vor 10 Tagen

Gute Frage.

Also bei DSIP hatte ich ja schon mal einen Beitrag zu gemacht. Die Nebenwirkung der besonderen Art war auf jeden Fall sehr wild: https://peptichat.com/threads/cmst1mw5l037vlr01j7z2c47i

Ansonsten hatte ich zu Anfang bei Reta auf jeden Fall das Problem mit dem schlechten Schlaf und das damit verbundene dauerhafte Müde sein. Das ist aber nun endlich weg.

Dann hatte ich einmal noch auf Mounjaro damals das ich ausgerechnet in der Woche wo ich erhöht habe, einen Tag zu früh die Dosis genommen. Das hat mich komplett aus dem Leben gescheppert. Konnte 3 Tage lange gar nichts essen. Mir war nur schlecht den ganzen Tag. Das war wirklich schlimm.

Ansonsten bin ich immer verschont geblieben. Im Großen und ganze sehr wenig negatives zum Glück.

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NOnoobRang 4 — KuratorKuratorvor 9 Tagen

Bei Reta anfangs Einschlaf Probleme und Durchfall am nächsten Tag. Da ich nun morgens spritze, viel besser geworden. Kacken ist geblieben, hatte ich aber auch bei Sema 😂

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CHchloeeRang 3 — StammgastStammgastvor 9 Tagen

Ich habe mein Reta das erste mal von der Freundin einer Freundin bekommen. Ich habe vorher überhaupt gar keine Berührungspunkte mit Peps gehabt. Das bereits angemischte Reta von ihr hat sich nach 2 Wochen milchig weiß gefärbt und ich hatte bei meiner Dritten injektion einen wirklich großen Roten Fleck an der injektionsstelle, welcher wirklich weh tat. Ich glaube die Stelle war kurzzeitig Entzündet, zum Glück ist aber nichts weiter passiert. Kurz darauf habe ich mich selber mehr damit befasst und mir meine Sachen dann selbst bestellt & angemischt. Seitdem hatte ich solche Probleme nicht mehr.

Trotzdem hab ich bei Reta einige Nebenwirkungen, hin und wieder habe ich wirklich Starkes Sodbrennen (Das problem hatte ich vor Reta auch gehabt, jedoch nicht so doll). Schwindel/Kreislauf beim aufstehen, wobei ich nicht weiß ob es jetzt an Nährstoffmangel liegt oder ob meine Dosierung immer noch zu hoch ist. Ich war Zeitweise auf 4mg alle 5 Tage jetzt auf 3mg alle 5 Tage, ich überlege aber auf 2mg Runterzugehen weil ich Mittlerweile auch sehr viel abgenommen habe.

Bei GHK-Cu hab ich absolut gar keine Nebenwirkungen, ich kann eigentlich nur Positives sagen.

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CHchloeeRang 3 — StammgastStammgastvor 9 Tagen(bearbeitet)

Schlechter Schlaf oder Müdigkeit hatte ich überhaupt nicht, ich habe sogar das gefühl ich schlafe besser, was aber auch wahrscheinlich nicht am Reta liegt.

Leichte übelkeit habe ich nur wenn ich mich wirklich überfresse aber übergeben musste ich mich noch nicht.

Und durchfall ist hin und wieder auch da, aber nicht wirklich schlimm 😅

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SHshaddyRang 3 — StammgastStammgastvor 9 Tagen

Ich merke ich habe mittlerweile eine erhöhte hautempfindlichkeit nachdem ich es mit dem schlechten schlaf hingekriegt hatte

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CRcruscherballRang 4 — KuratorKuratorvor 9 Tagen

Ich hatte vor knapp zwei Jahren erstmals Kontakt mit Peptiden. Angefangen hat es mit oral eingenommenen Aminosäure-Komplex-Präparaten, unter anderem gegen depressive Gedanken.

Danach kam Mounjaro dazu. Damit hatte ich keinerlei spürbare Nebenwirkungen und habe es insgesamt sehr gut vertragen.

Noch während der Mounjaro-Behandlung kam GHK-Cu dazu. Abgesehen von einem Brennen an der Einstichstelle hatte ich auch hier keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Nach drei Monaten Mounjaro bin ich direkt auf Reta umgestiegen. Auch damit hatte ich zunächst keinerlei spürbare Nebenwirkungen, bis auf einen leicht erhöhten Puls.

Irgendwann wurde bei mir allerdings der „Food Noise“ wieder stärker. Deshalb nahm ich Cagri dazu. Die Wirkung war bei mir extrem stark, teilweise konnte ich kaum noch etwas trinken. Im Nachhinein vermute ich, dass es sich um einen Overfill gehandelt haben könnte. Zusätzlich traten starke Magenschmerzen, Verdauungsprobleme und Übelkeit auf.

Daraufhin bin ich auf die Kombination aus Reta und Tirze umgestiegen. Diese Kombination hat bei mir sehr gut funktioniert, und ich habe sie problemlos vertragen.

Zusätzlich begann ich mit Klow und MOTS-C. Bei Klow hatte ich anfangs deutlich sichtbare und spürbare rote Schwellungen an den Einstichstellen. Ab etwa der fünften Injektion besserte sich die Reaktion jedoch deutlich. Mittlerweile habe ich damit keinerlei Probleme mehr.

Bei MOTS-C hatte ich bisher keine Nebenwirkungen.

Aktuell bekomme ich zusätzlich eine ärztlich begleitete TRT-Behandlung. Außerdem nehme ich momentan Thymosin Alpha-1 für mein Immunsystem, das durch die TRT beeinflusst wird.

Ab morgen teste ich außerdem Semax nasal. Mal sehen, wie sich die Wirkung während der Arbeit bemerkbar macht.

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FLflash4gordonRang 4 — KuratorKuratorvor 9 Tagen

Meine Nebenwirkungen sind relativ überschaubar.

Ich nehme Tirzepatid, Mots-C, Tesamorelin, Glow und MT1.

Hatte es schon mal in einem Beitrag von mir erwähnt, dass ich bei Tirzepatid immer komisch aufstoßen musste. War wie verfaulte Eier 🙈 Aber das gibt sich nach 2-3 Tagen

MT-1 wird es mir direkt nach dem spritzen etwas flau im Magen. Aber nach 15min ist der Spuk vorbei.

Glow hat die ersten 3-4 mal an der Einstichstelle gebrannt, ebenso wie bei Tesamorelin.

Lediglich bei Tesamorelin habe ich direkt nach dem spritzen leichte Luftschwierigkeiten und meine Fusszehen werden ganz leicht kribbelig.

Aber ansonsten alles super 🤣👍

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