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philleichtRang 5 — VeteranVeteran

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MEIN BLUTBILD IST DA – UND EIN WERT HAT MICH DANN DOCH ETWAS ÜBERRASCHT. 🩸

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Über 30 kg abgenommen, HGH im Einsatz, verschiedene Peptide ausprobiert – aber was sagen eigentlich meine Blutwerte dazu?

Ihr kennt mich mittlerweile.

Ich beschäftige mich ziemlich intensiv mit Peptiden, Hormonen, Training und allem, was mit körperlicher Optimierung zu tun hat.

Ich habe mit Retatrutide über 30 kg abgenommen.

Ich habe verschiedene Compounds ausprobiert, teilweise deutliche Veränderungen bemerkt und hier regelmäßig darüber berichtet.

Aber eine Sache wurde mir in den letzten Monaten immer bewusster:

Nur weil ich mich gut fühle, bedeutet das noch lange nicht, dass in meinem Körper auch alles optimal läuft.

Und genau deshalb habe ich jetzt ein ziemlich umfangreiches Blutbild machen lassen.

Fünf Seiten.

Von Leber- und Nierenwerten über Blutfette und Zuckerstoffwechsel bis hin zu Hormonen, Schilddrüse und IGF-1.

Und ich muss sagen:

Die Ergebnisse sind an einigen Stellen wirklich interessant.

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1. ERSTMAL DIE GUTE NACHRICHT: VIELE WERTE SIND UNAUFFÄLLIG

Ich hatte vor der Blutabnahme natürlich ein paar Fragen im Kopf.

Wie sieht meine Leber aus?

Was machen meine Nieren?

Wie steht es um meinen Zuckerstoffwechsel?

Und gibt es irgendwelche Auffälligkeiten, die ich im Alltag überhaupt nicht bemerke?

Gerade wenn man verschiedene Wirkstoffe verwendet, finde ich solche Fragen wichtig.

Und tatsächlich liegen viele meiner gemessenen Werte innerhalb der angegebenen Referenzbereiche.

Ein paar Beispiele:

Leberwerte:

  • GPT (ALT): 26 U/l
  • GOT (AST): 19 U/l
  • Gamma-GT: 21 U/l

Alle drei liegen im Referenzbereich.

Nierenwerte:

  • Kreatinin: 1,0 mg/dl
  • eGFR: 103 ml/min/1,73 m²
  • Cystatin C: 0,86 mg/l

Auch hier erstmal keine offensichtliche Auffälligkeit.

Besonders interessant finde ich Cystatin C, weil Kreatinin bei Menschen mit viel Muskelmasse oder regelmäßigem Krafttraining manchmal schwieriger einzuordnen ist.

Natürlich bedeutet das nicht, dass damit sämtliche möglichen Organrisiken ausgeschlossen sind.

Aber es sind erstmal erfreuliche Ergebnisse.

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2. MEINE BLUTFETTE HABEN MICH POSITIV ÜBERRASCHT

Nach meinem massiven Gewichtsverlust war ich besonders gespannt auf mein Lipidprofil.

Und hier sehen die Zahlen wirklich gut aus.

Gesamtcholesterin: 118 mg/dl

LDL: 73 mg/dl

HDL: 48 mg/dl

Triglyceride: 34 mg/dl

Dazu kommt ein Lipoprotein(a)-Wert von 10 nmol/l und ein ApoB von 0,62 g/l.

Gerade die niedrigen Triglyceride und der ApoB-Wert sind für mich interessante Ergebnisse.

Allerdings kann ich nicht sagen, wie viel davon direkt mit meiner Gewichtsabnahme zusammenhängt.

Dafür müsste ich meine früheren Blutwerte zum Vergleich heranziehen.

Trotzdem finde ich es spannend, was sich nach einer solchen körperlichen Veränderung im Blutbild zeigt.

Über 30 kg weniger auf der Waage sind das eine. Was sich dabei im Stoffwechsel verändert, ist für mich mindestens genauso interessant.

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3. BLUTZUCKER UND INSULIN – GERADE WEGEN HGH EXTREM INTERESSANT

Jetzt kommen wir zu einem Bereich, den ich besonders im Auge behalten möchte.

Ihr wisst, dass ich HGH verwende.

Und Wachstumshormon kann die Insulinsensitivität verschlechtern.

Deshalb wollte ich unbedingt wissen, wie mein Zuckerstoffwechsel aktuell aussieht.

Meine Ergebnisse:

Nüchternglukose: 82 mg/dl

Nüchterninsulin: 4,6 µIU/ml

HOMA-Index: 0,9

HbA1c: 5,5 %

Die Nüchternwerte sehen erstmal erfreulich aus.

Auch der HOMA-Index liefert aktuell keinen Hinweis auf eine ausgeprägte Insulinresistenz.

Aber der HbA1c ist für mich trotzdem ein Wert, den ich langfristig beobachten möchte.

Mit 5,5 % liegt er noch unter der üblichen Prädiabetes-Grenze von 5,7 %.

Er zeigt aber auch, warum ich mich nicht allein auf einen guten Nüchternblutzucker verlassen möchte.

Denn ein einzelner guter Messwert ist noch keine Garantie dafür, dass langfristig alles optimal bleibt.

Gerade bei HGH finde ich deshalb Verlaufskontrollen wichtiger als eine einmalige Momentaufnahme.

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4. UND DANN KAM MEIN IGF-1 …

Jetzt kommen wir zu dem Wert, der mir am meisten aufgefallen ist.

IGF-1: 409 ng/ml

Der altersbezogene Referenzbereich meines Labors liegt bei:

125–271 ng/ml.

Damit liege ich deutlich darüber.

Und natürlich ist das gerade im Zusammenhang mit meinem HGH-Einsatz besonders relevant.

IGF-1 wird unter anderem durch Wachstumshormon reguliert.

Deshalb wird dieser Marker häufig genutzt, um die biologische Wirkung von HGH besser einzuschätzen.

Und mein Ergebnis zeigt ziemlich deutlich:

Hier passiert hormonell etwas, das über den normalen Referenzbereich hinausgeht.

Jetzt könnte man natürlich sagen:

„Phil, du verwendest HGH. Was hast du denn erwartet?“

Fairer Punkt. 😄

Trotzdem finde ich es einen Unterschied, ob man theoretisch weiß, dass ein Wirkstoff bestimmte Werte verändern kann, oder ob man diese Veränderung tatsächlich schwarz auf weiß vor sich sieht.

Ich habe unter HGH subjektiv einige positive Veränderungen wahrgenommen.

Bessere Regeneration.

Teilweise tieferen Schlaf.

Ein volleres Muskelgefühl.

Aber ich hatte auch Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen und zeitweise Kribbeln in den Händen.

Und genau deshalb ist der IGF-1-Wert für mich kein Grund zum Feiern.

Ein hoher IGF-1-Wert ist nicht automatisch gleichbedeutend mit besserer Regeneration, mehr Muskeln oder einem gesünderen Körper.

Im Gegenteil: Ein deutlich erhöhter Wert sollte medizinisch eingeordnet werden, insbesondere wenn Wachstumshormon verwendet wird.

Für mich ist das aktuell der wichtigste Punkt meines gesamten Blutbilds.

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5. UND WAS MACHEN MEINE HORMONE?

Auch die wollte ich mir natürlich anschauen.

Ein paar Werte:

Gesamttestosteron: 5,17 ng/ml

SHBG: 28,3 nmol/l

Estradiol: 21 pg/ml

LH: 7,3 mIU/ml

FSH: 4,3 mIU/ml

Die Werte liegen innerhalb der angegebenen Referenzbereiche.

Gerade bei Testosteron finde ich es wichtig, nicht einfach nur auf eine einzelne Zahl zu schauen.

Gesamttestosteron, SHBG, LH und FSH liefern zusammen deutlich mehr Informationen als ein isolierter Testosteronwert.

Außerdem spielen der Zeitpunkt der Blutabnahme, mögliche Hormonbehandlungen und die individuelle Ausgangssituation eine Rolle.

Ein Wert allein erzählt selten die ganze Geschichte.

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6. ENTZÜNDUNG, SCHILDDRÜSE UND WEITERE MARKER

Auch hier gab es einige interessante Ergebnisse.

Mein hochsensitives CRP liegt bei 0,3 mg/l.

Das ist ein niedriger Wert und liefert zum Zeitpunkt der Blutabnahme keinen Hinweis auf eine ausgeprägte systemische Entzündungsreaktion.

Meine Schilddrüsenwerte:

TSH: 1,33 µIU/ml

fT3: 3,4 pg/ml

fT4: 1,34 ng/dl

Alle innerhalb der Laborreferenzen.

Mein Vitamin-D-Wert liegt bei 38 ng/ml.

Ferritin bei 267 µg/l.

Auch das kleine Blutbild ist weitgehend unauffällig.

Insgesamt also viele Ergebnisse, die mich erstmal positiv stimmen.

Aber auch hier gilt:

Ein normales Blutbild bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Organe gesund sind oder alle verwendeten Wirkstoffe langfristig sicher sind.

Und genau diese Unterscheidung finde ich enorm wichtig.

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7. WARUM ICH DAS GANZE ÜBERHAUPT TEILE

Ich glaube, wir sprechen in der Peptid-Community häufig darüber, welche Wirkstoffe wir nehmen und was wir davon merken.

Mehr Energie.

Bessere Regeneration.

Weniger Hunger.

Bessere Haut.

Mehr Muskeln.

Aber wie oft schauen wir tatsächlich nach, was sich dabei objektiv verändert?

Ich nehme mich davon überhaupt nicht aus.

Lange Zeit habe ich mich hauptsächlich an meinem Körpergefühl orientiert.

Und das ist natürlich nicht völlig wertlos.

Aber es reicht mir mittlerweile nicht mehr.

Ich möchte nicht nur wissen, ob sich etwas gut anfühlt. Ich möchte auch wissen, welche messbaren Veränderungen damit einhergehen.

Genau deshalb möchte ich künftig stärker mit Blutwerten und Verlaufskontrollen arbeiten.

Nicht um mir selbst zu beweisen, dass alles sicher ist.

Sondern um Auffälligkeiten möglichst früh zu erkennen und meine Entscheidungen besser medizinisch einordnen zu können.

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PHIL’S TAKE

Mein aktuelles Blutbild hat mir zwei Dinge gezeigt.

Erstens:

Viele meiner Stoffwechsel-, Leber-, Nieren- und Entzündungswerte liegen derzeit im Referenzbereich.

Das freut mich natürlich.

Zweitens:

Mein IGF-1 ist mit 409 ng/ml deutlich erhöht.

Und das ist etwas, das ich nicht einfach ignorieren möchte.

Gerade bei experimentellen Wirkstoffen und Hormonen sollte man nicht nur auf die positiven Effekte schauen.

Sondern auch auf mögliche Veränderungen, die man im Alltag überhaupt nicht spürt.

Denn letztendlich bringt mir die beste körperliche Transformation nichts, wenn ich dafür langfristig meine Gesundheit aufs Spiel setze.

Selbstoptimierung sollte nicht bedeuten, dass man die Risiken ausblendet.

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JETZT HABE ICH EINE FRAGE AN EUCH 🩸

Hättet ihr Interesse daran, dass ich mein vollständiges, anonymisiertes Blutbild hier auf PeptiChat veröffentliche?

Alle fünf Seiten.

Mit meinen tatsächlichen Werten, den Referenzbereichen und vielleicht einer gemeinsamen Diskussion darüber, welche Marker besonders interessant sind.

Ich könnte euch auch in Zukunft bei weiteren Blutkontrollen mitnehmen und zeigen, wie sich bestimmte Werte über die Zeit verändern.

Gerade den IGF-1 und meinen Zuckerstoffwechsel möchte ich weiter beobachten.

Ich finde, genau dafür ist eine Community wie PeptiChat da:

Erfahrungen teilen, voneinander lernen, kritisch hinterfragen und sich gegenseitig unterstützen.

Nicht nur die positiven Effekte zeigen.

Sondern auch die Werte, bei denen man vielleicht genauer hinschauen sollte.

Also: Soll ich die fünf Seiten anonymisiert hochladen und wir schauen uns das gemeinsam an?

Persönlicher Erfahrungsbericht, keine medizinische Empfehlung. Laborwerte müssen immer im individuellen medizinischen Kontext interpretiert werden.

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9 Kommentare
meriRang 4 — KuratorKurator

Hey Phil,

erstmal danke für diesen extrem wertvollen Beitrag! War wirklich sehr interessant zu lesen.

Ich würde diesen und zukünftige Berichte aufjedenfall gerne miteinander vergleichen und schauen, wie sich was verändert.

Hast du vor, etwas an deiner Routine zu verändern, um den IGF-1 Wert zu senken, oder machst du weiter wie vorher und schaust beim nächsten Blutbild ob sich da was verändert hat ?

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philleichtOPRang 5 — VeteranVeteran2

Guten Morgen Tatsächlich nehme ich das ganze einmal als Ausgangslage um zu schauen ob das Thema Testosteron für mich auch sinnvoll sein kann gerade in Kombination mit hgh um in richtung des muskelaufbaus zu gehen

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ocinRang 4 — KuratorKurator

Moin Phil,

super interessant. Manche Werte davon kenne ich von mir selbst, müsste mal vergleichen. Meine Werte waren großteils schon vor der Abnahme okay, daher bin ich gespannt was danach passiert.

IGF hab ich z.B nie beachtet. Was hast du für das Blutbild gezahlt und würdest du auch deinen Vergleich zeigen?

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philleichtOPRang 5 — VeteranVeteran2

Klar ich Anonymisier die einmal und Pack dir die hier runter Wollte wirklich einmal ein allumfassendes Blutbild haben Habe hier knapp etwas über 360 Euro hingeblättert

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philleichtOPRang 5 — VeteranVeteran2

Gut anscheinend kann ich hier keine Bilder posten da die KI das automatisch verbietet, schade eigentlich

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ocinRang 4 — KuratorKurator

Nutzt du die App? Oder liegts an den Werten selbst? @simonproves

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philleichtOPRang 5 — VeteranVeteran2

Ich hab die App

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simonprovesRang 6 — GründerGründer1

Schau ich mir an, solche Sachen gerne immer direkt im Support melden. Ggf am besten mit dem Bild welches du posten wolltest, so kann ich die Ki trainieren und direkt das Bild im Beitrag an der richtigen Stelle hinzufügen

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philleichtOPRang 5 — VeteranVeteran2

Schau ich mir einmal an

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