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MEIN BLUTBILD IST DA – UND ICH HABE MICH JETZT DOCH FÜR TESTOSTERON ENTSCHIEDEN. 🩸💉
Über 30 kg abgenommen, verschiedene Peptide im Einsatz und jetzt der nächste Schritt Richtung Muskelaufbau. Aber was sagen eigentlich meine Blutwerte dazu?
Ihr kennt mich mittlerweile.
Ich beschäftige mich intensiv mit Peptiden, Hormonen, Training und körperlicher Optimierung.
Mit Retatrutide habe ich über 30 kg verloren. Von ungefähr 115 kg auf mittlerweile rund 84 kg.
Eine Veränderung, die ich mir vor einem Jahr wahrscheinlich selbst nicht zugetraut hätte.
Aber mein Fokus verändert sich.
Weg vom reinen Gewichtsverlust und hin zum gezielten Muskelaufbau.
Nachdem ich jetzt mein umfangreiches Blutbild erhalten habe, habe ich mich entschieden, auch das Thema Testosteron anzugehen.
Und genau darüber möchte ich heute mit euch sprechen.
Nicht, weil ich glaube, alles zu wissen.
Sondern weil ich eure Erfahrungen, Meinungen und vor allem auch kritischen Hinweise hören möchte.
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**ERSTMAL ZU MEINEN BLUTWERTEN **🩸
Ich habe insgesamt fünf Seiten Laborwerte bestimmen lassen.
Von Leber- und Nierenwerten über Blutfette und Zuckerstoffwechsel bis hin zu Hormonen, Schilddrüse und IGF-1.
Und ich muss sagen:
Viele Ergebnisse sehen erstmal erfreulich aus.
Meine Hormonwerte
- Gesamttestosteron: 5,17 ng/ml
- SHBG: 28,3 nmol/l
- Estradiol: 21 pg/ml
- LH: 7,3 mIU/ml
- FSH: 4,3 mIU/ml
Mein Testosteron liegt damit innerhalb des Referenzbereichs.
Das möchte ich ausdrücklich erwähnen, denn meine Entscheidung für Testosteron basiert nicht auf einem nachgewiesenen Mangel.
Es geht bei mir bewusst um einen leistungs- und muskelaufbauorientierten Einsatz und nicht um eine medizinisch notwendige TRT.
Mir ist klar, dass das zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.
Zuckerstoffwechsel
- Nüchternglukose: 82 mg/dl
- Nüchterninsulin: 4,6 µIU/ml
- HOMA-Index: 0,9
- HbA1c: 5,5 %
Gerade diese Werte interessieren mich aufgrund meines HGH-Einsatzes besonders.
Die Nüchternwerte sind erstmal unauffällig.
Trotzdem möchte ich meinen Zuckerstoffwechsel langfristig im Auge behalten, da Wachstumshormon die Insulinsensitivität verschlechtern kann.
Leber, Nieren und Blutfette
- GPT: 26 U/l
- GOT: 19 U/l
- Kreatinin: 1,0 mg/dl
- eGFR: 103 ml/min/1,73 m²
- LDL: 73 mg/dl
- Triglyceride: 34 mg/dl
- ApoB: 0,62 g/l
Auch hier liegen die genannten Werte innerhalb der jeweiligen Laborreferenzen beziehungsweise in günstigen Bereichen.
Das freut mich natürlich.
Aber ein gutes Blutbild bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche verwendeten Wirkstoffe langfristig unproblematisch sind.
Und dann gibt es noch einen Wert, der besonders heraussticht.
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MEIN IGF-1 LIEGT BEI 409 ng/ml
Der altersbezogene Referenzbereich meines Labors liegt bei 125–271 ng/ml.
Damit liegt mein IGF-1 deutlich darüber.
Gerade im Zusammenhang mit meinem HGH-Einsatz ist das natürlich ein wichtiger Befund.
Ich habe unter HGH subjektiv einige positive Veränderungen wahrgenommen.
Bessere Regeneration, teilweise tieferen Schlaf und ein volleres Muskelgefühl.
Allerdings hatte ich auch schon mit Wassereinlagerungen und zeitweisem Kribbeln in den Händen zu tun.
Und genau deshalb möchte ich den IGF-1-Wert nicht einfach als Zeichen einer besonders starken Wirkung feiern.
Mehr IGF-1 bedeutet nicht automatisch mehr Gesundheit oder bessere Ergebnisse.
Diesen Wert möchte ich zeitnah ärztlich einordnen lassen, gerade bevor ich eine weitere hormonell wirksame Substanz hinzunehme.
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MEIN AKTUELLER STACK – DAMIT IHR DAS GESAMTBILD KENNT💉
Ich möchte hier bewusst mit offenen Karten spielen.
Denn wenn ich euch nach eurer Einschätzung zu meinen Blutwerten frage, gehört natürlich auch dazu, welche Substanzen ich aktuell verwende.
Mein derzeitiger Stack:
- MOTS-c: 3 mg alle 2 Tage
- Retatrutide: 5 mg alle 7 Tage
- HGH: 4 IU täglich
- GHK-Cu: 3 mg täglich
Das ist mein persönlicher aktueller Einsatz und ausdrücklich keine Dosierungsempfehlung.
Gerade bei MOTS-c und injiziertem GHK-Cu ist die wissenschaftliche Datenlage beim Menschen noch sehr begrenzt.
Und natürlich ist mir bewusst, dass das mittlerweile kein kleiner Stack mehr ist.
Vier unterschiedliche Substanzen, verschiedene Wirkmechanismen und teilweise erhebliche Wissenslücken hinsichtlich langfristiger Risiken.
Deshalb möchte ich das Ganze nicht schönreden.
Ich bin von bestimmten Wirkungen begeistert, aber gleichzeitig interessiert mich zunehmend, welche Veränderungen tatsächlich objektiv messbar sind.
Und ob es möglicherweise Zusammenhänge gibt, die ich bislang übersehe.
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WARUM JETZT AUCH NOCH TESTOSTERON?
Nach meinem massiven Gewichtsverlust habe ich mir ein neues Ziel gesetzt.
Ich möchte gezielt Muskulatur aufbauen, stärker werden und meine Körperkomposition weiter verbessern.
Und ja, in diesem Zusammenhang habe ich mich nun für den Einstieg mit Testosteron entschieden.
Aber ich möchte dabei einen wichtigen Punkt nicht verschweigen:
Mein gemessener Testosteronwert ist normal.
Ich habe also keinen Laborbefund, der eine klassische Testosteronersatztherapie begründet.
Mir ist bewusst, dass ein leistungsorientierter Einsatz mit Risiken verbunden ist.
Unter anderem:
- Unterdrückung der körpereigenen Testosteronproduktion
- Mögliche Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit
- Anstieg von Hämatokrit und Blutdruck
- Veränderungen der Blutfette
- Weitere hormonelle und kardiovaskuläre Risiken
Und gerade in Kombination mit HGH sowie meinem bereits deutlich erhöhten IGF-1 sehe ich durchaus Punkte, die medizinisch abgeklärt werden müssen.
Ich möchte nicht den Fehler machen, gute Blutwerte automatisch als Freifahrtschein für den nächsten Wirkstoff zu interpretieren.
Meine Entscheidung steht zwar grundsätzlich, aber ich möchte die offenen gesundheitlichen Fragen vor einem tatsächlichen Einstieg klären.
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UND GENAU DESHALB SCHREIBE ICH DIESEN BEITRAG
Ich möchte daraus ausdrücklich eine offene Diskussionsrunde machen.
Keine Selbstdarstellung.
Kein „Schaut mal, was ich alles nehme“.
Und auch keine Anleitung für andere.
Sondern einen ehrlichen Austausch über meine aktuelle Situation.
Vielleicht gibt es hier Menschen, die schon länger ärztlich begleitet Testosteron erhalten.
Vielleicht andere, die Erfahrungen mit leistungsorientiertem Einsatz haben.
Oder Mitglieder, die sich mit Endokrinologie, Blutwerten und möglichen Wechselwirkungen gut auskennen.
Ich bin für wirklich alle Hinweise offen.
Positive Erfahrungen genauso wie negative.
Auch kritische Meinungen sind ausdrücklich willkommen.
Mir geht es nicht darum, dass ihr meine Entscheidung bestätigt.
Ich möchte verstehen, welche Punkte ich möglicherweise noch nicht ausreichend berücksichtigt habe.
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ICH WERDE VERSUCHEN, MEIN BLUTBILD MIT HOCHZULADEN
Damit ihr nicht nur meine Zusammenfassung habt, werde ich versuchen, die fünf Seiten meines Blutbilds vollständig anonymisiert hier in den Beitrag einzufügen.
Natürlich ohne persönliche Daten.
Ich finde es wesentlich interessanter, wenn wir uns gemeinsam tatsächliche Laborwerte anschauen, statt nur über theoretische Wirkungen zu sprechen.
Vielleicht fällt jemandem etwas auf, das ich bisher übersehen habe.
Vielleicht hat jemand ähnliche Ausgangswerte.
Oder es entsteht eine Diskussion, aus der nicht nur ich, sondern auch andere Mitglieder etwas mitnehmen können.
Genau dafür schätze ich PeptiChat.
Wir können Erfahrungen teilen, uns gegenseitig hinterfragen und gemeinsam dazulernen.
Nicht jeder muss derselben Meinung sein.
Aber ein respektvoller und ehrlicher Austausch bringt uns meiner Meinung nach deutlich weiter als blinde Zustimmung.
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PHIL’S TAKE
Ich habe in den vergangenen Monaten unglaublich viel über meinen Körper gelernt.
Und gleichzeitig merke ich immer stärker, wie viel ich noch nicht weiß.
Über 30 kg Gewichtsverlust waren für mich ein riesiger Erfolg.
Jetzt beginnt mit dem Muskelaufbau ein neuer Abschnitt.
Aber ich möchte dabei nicht vergessen:
Mehr Wirkstoffe bedeuten nicht automatisch mehr Fortschritt.
Und nur weil ich mich gut fühle, bedeutet das nicht, dass sämtliche Blutwerte oder langfristigen Risiken unproblematisch sind.
Deshalb möchte ich meine weitere Entwicklung möglichst transparent dokumentieren.
Mit positiven Erfahrungen.
Mit möglichen Nebenwirkungen.
Und auch mit Laborwerten, die vielleicht nicht ganz so schön aussehen.
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JETZT SEID IHR DRAN! 🩸
Was sagt ihr zu meinen aktuellen Blutwerten und meinem Stack?
Gibt es Werte, die ihr an meiner Stelle besonders im Auge behalten würdet?
Welche Risiken seht ihr bei meiner aktuellen Kombination – gerade mit Blick auf den geplanten Testosteron-Einsatz?
Und welche Untersuchungen würdet ihr vor einer solchen Entscheidung zusätzlich ärztlich besprechen?
Feuer frei – ich freue mich ausdrücklich auch über kritische Rückmeldungen!
Denn genau das sollte eine gute Community ausmachen:
Nicht gegenseitig alles schönreden, sondern sich ehrlich unterstützen und gemeinsam besser werden.
Persönlicher Erfahrungsbericht. Keine medizinische Empfehlung oder Aufforderung zur Anwendung experimenteller Wirkstoffe oder Hormone.