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cengoRang 6 — GründerGründer

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Tirzepatid und Retatrutid: Eine Erfahrung, die mir wirklich zu denken gegeben hat

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Leute,

ich möchte heute mal eine persönliche Erfahrung mit euch teilen, die mich ziemlich beschäftigt hat und aus der ich selbst einiges gelernt habe.

Ich habe einer guten Freundin sehr viel über Tirzepatid und Retatrutid erzählt. Durch meine Erfahrungen und Erzählungen hat sie sich schließlich dazu entschieden, es selbst ausprobieren zu wollen.

Mittlerweile nehmen in meinem Freundeskreis einige Leute Tirze oder Reta. Anfangs habe ich wirklich jedem geraten, mit einer extrem niedrigen Dosis anzufangen, um erst einmal zu schauen, wie der Körper darauf reagiert.

Was habe ich ständig zu hören bekommen?

„Ich merke überhaupt nichts.“ „Keine Wirkung, keine Nebenwirkungen.“ „Das dauert mir alles viel zu lange.“ „Die Dosis ist doch viel zu niedrig.“

Irgendwann habe ich deshalb angefangen, anderen etwas höhere Einstiegsdosierungen nahezulegen. Bei Reta waren es beispielsweise 1 mg und bei Tirze 1,5 mg.

Aber selbst da kamen häufig die gleichen Rückmeldungen. Zu wenig Wirkung, zu langsam, zu niedrig dosiert.

Bei meiner Freundin haben wir uns deshalb diesmal an der regulären Anfangsdosis von Tirzepatid orientiert: 2,5 mg.

Und genau diese Entscheidung habe ich anschließend bitter bereut.

Gestern Abend gegen 17 Uhr hat sie sich ungefähr 2,5 mg Tirzepatid injiziert.

Zunächst war alles völlig unauffällig.

Heute Nacht gegen 3 Uhr wurde sie wach, weil sie extremen Durst hatte. Sie wollte etwas trinken, konnte aber gerade einmal drei Schlucke zu sich nehmen und hatte sofort ein extremes Völlegefühl.

Heute Morgen machte sie sich auf den Weg zur Arbeit, musste aber aufgrund massiver Magen-Darm-Beschwerden wieder umdrehen.

Zu Hause angekommen musste sie sich ungefähr fünfmal übergeben.

Und jetzt stellt euch mal vor, wie man sich fühlt, wenn man jemandem etwas empfohlen hat und diese Person anschließend so heftig darauf reagiert.

Ich kann euch sagen, ich habe mir den ganzen Vormittag unglaubliche Vorwürfe gemacht. In meinem Kopf sind die schlimmsten Szenarien durchgegangen. Ich hatte wirklich Angst, dass ich mit meiner Empfehlung jemandem geschadet habe, der mir wichtig ist.

Mittlerweile geht es ihr glücklicherweise wieder besser. Sie hat noch Kopfschmerzen und ein extrem starkes Sättigungsgefühl.

Aber diese Geschichte hat mir eines noch einmal ganz deutlich gezeigt:

Nur weil zehn andere Menschen eine bestimmte Dosierung problemlos vertragen, bedeutet das noch lange nicht, dass die elfte Person genauso darauf reagiert.

Jeder Körper reagiert anders. Manche merken bei einer niedrigen Dosis überhaupt nichts, während andere bereits auf die reguläre Anfangsdosis extrem empfindlich reagieren.

Und genau deshalb möchte ich euch etwas mitgeben.

Bitte seid vorsichtig mit euren Empfehlungen. Lasst euch nicht davon beeinflussen, wenn andere behaupten, eine Dosis sei viel zu niedrig oder würde nichts bringen.

Eine starke Wirkung ist nicht automatisch eine gute Wirkung. Und keine Nebenwirkungen zu haben bedeutet nicht, dass ein Medikament nicht funktioniert.

Vor allem sollten wir uns bewusst machen, dass wir hier nicht über harmlose Nahrungsergänzungsmittel sprechen.

Ich persönlich werde künftig noch vorsichtiger damit sein, anderen irgendwelche Dosierungen zu empfehlen. Solche Entscheidungen gehören letztlich in ärztliche Hände.

Es ist kein Wettlauf!

Niemand muss innerhalb weniger Tage eine Wirkung erzwingen oder möglichst schnell die Dosis steigern.

Gebt eurem Körper Zeit und unterschätzt diese Wirkstoffe nicht.

Ich wollte diese Erfahrung einfach mit euch teilen, weil ich selbst daraus gelernt habe und vielleicht den einen oder anderen damit zum Nachdenken bringen kann.

Habt ihr selbst schon erlebt, dass jemand auf Tirzepatid oder Retatrutid deutlich stärker reagiert hat als erwartet?

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10 Kommentare
hansRang 5 — VeteranVeteran5

Ich selber habe so was in dem Ausmaß noch nicht erlebt. Ich würde aber schätzen, dass sie durch den eventuell leichten Overfill einfach zu viel hatte. Die normale Startdosis ist eigentlich nicht so wild.

Selbst ich, der bekanntermaßen ein – sagen wir mal – ‚entspanntes Verhältnis zu Dosierungen hat, rate im Bekanntenkreis, gerade wenn es von mir kommt, beim ersten Mal nur die Hälfte der normalen Startdosis zu nehmen. Einfach nur, um auf Nummer sicher zu gehen.

Man muss in allem aber das positive sehen. Der extreme Durst ist klassische Anfangs GLP Reaktion und dein Tirze hat auf jeden Fall ausreichend Wirkstoff.

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cengoOPRang 6 — GründerGründer3

Handelt sich um das was getestet werden soll 😂

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kerkyra79Rang 4 — KuratorKurator(bearbeitet)

Den Test kann man sich jetzt sparen 😇🤣 Dann lieber direkt auf Endotoxine testen. Aber bin echt mal gespannt ob es overfilled ist.

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kerkyra79Rang 4 — KuratorKurator

Oder stell dir mal vor anstatt Tirze ist es Reta 🫣

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schlauwischlumpfRang 4 — KuratorKurator

Danke für Deinen Bericht und mach Dir bitte nicht zu viele Vorwürfe 🙏

Es zeichnet Dich unendlich aus, dass Du Dir da so viele Gedanken machst, aber Du hast nichts anderes empfohlen, als es jeder Arzt mit den Medikamenten macht…..und unzählige Anwender haben da für teuer Geld die selben Nebenwirkungen!

Nichts desto trotz stellt sich die Frage, ob die klassischen Themen hier der Grund sein könnten: anderer Wirkstoff im Vial, Overfill oder auch Endotoxine. Denn machen wir uns nichts vor: wir wissen es nie!

Und genau deshalb empfehle ich immer eine Startdosis von 0,5 mg für 4 Wochen und dann auftitrieren. Und wenn der Anwender der Meinung ist rum zu tuttern……“dann feel free und entscheide für Dich selbst…..Aber meine Empfehlung aufgrund oben genannter Themen bleibt.“ So bin ich raus und der Anwender selbst hat zu verantworten, was er macht 🤷🏼

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dentpRang 3 — StammgastStammgast

Also meiner Meinung nach hast du jetzt nichts „falsches“ empfohlen, die Ärzte hätten ihr auch dazu geraten bei 2,5mg anzufangen, da es so auch vorgegeben ist also so oder so letztendlich wäre es dazu gekommen.. mein bester Freund ist aktuell bei 7,5 mg, hatte auch keine Nebenwirkungen bisher aber jetzt mittlerweile ist ihn immer kalt und hat auch stärkere Übelkeit und Sodbrennen aber wie du schon sagtest, es sind ebend keine ungefährlichen Nahrungsergänzungsmittel.

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cengoOPRang 6 — GründerGründer3

Ja das stimmt

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mabraRang 3 — StammgastStammgast

Meine Erfahrung.

Ich nehme jetzt seit ca 4 Monaten die original Mounjaro Spitze mit 5mg und habe vor ca 1,5 Monaten mit zusätzlich Reta angefangen. Das erste Reta 10mg vial hatte ich immer 0,1-0,15ml alle 2-3 Tage gespritzt also Dienstags Mounjaro und Donnerstag und Samstag zusätzlich Reta. Das 2. Vial womit ich angefangen hatte war 20mg als Dosierung 3mg. (Ja ich weiß eigentlich zu viel) aber ich habe jetzt in 1,5 Monaten zusätzlich 11kg abgenommen.

Glücklicherweise habe ich absolut keine Nebenwirkung.

Ich esse aktuell 1 Portion am Tag dann bin ich auch satt.

Wie du schon schreibst. Jede Person kann es vertagen oder nicht.

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ricardoRang 5 — VeteranVeteran1

Danke Cengo für dein Worte,

Die Sorge und die Gedanken sind trotzdem gerechtfertigt auch wenn ein Arzt auch mit 2,5 angefangen hätte.

Gute Besserung weiterhin deiner Freundin.

VG Ri

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cengoOPRang 6 — GründerGründer3

ja vorallem weil ichs ja besser wissen sollte

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