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cengoRang 6 — GründerGründer

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Erfahrungsberichte Sicherheit

Hängende Haut nach der Gewichtsabnahme, Was hilft wirklich?

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Wer viel Gewicht verliert, verändert nicht nur seinen Körper, sondern steht manchmal auch vor Herausforderungen, über die während der Abnahme kaum gesprochen wird.

Eine davon ist überschüssige beziehungsweise hängende Haut.

Ich möchte heute ein Thema ansprechen, das mich persönlich sehr beschäftigt und mir ehrlich gesagt auch massiv Angst macht.

Ich bin aktuell selbst auf meiner Abnehmreise und habe bereits einiges an Gewicht verloren. Natürlich freue ich mich über jedes verlorene Kilo und die positiven Veränderungen.

Aber gleichzeitig habe ich große Angst davor, wie mein Körper am Ende aussehen wird.

Was passiert mit meiner Haut? Wird sie sich zurückbilden? Werde ich irgendwann eine Operation benötigen? Und wie werde ich psychisch damit umgehen, wenn ich mein Wunschgewicht erreicht habe, aber mit meinem Körper trotzdem nicht zufrieden bin?

Das sind Fragen, auf die ich momentan selbst noch keine Antworten habe.

Deshalb habe ich mich etwas intensiver mit dem Thema beschäftigt.

1. Warum entsteht überhaupt überschüssige Haut?

Unsere Haut ist ein erstaunlich elastisches Organ.

Sie besteht unter anderem aus Kollagen und Elastin. Diese Strukturproteine sorgen dafür, dass unsere Haut stabil und gleichzeitig dehnbar bleibt.

Bei einer starken Gewichtszunahme wird die Haut über einen längeren Zeitraum gedehnt.

Verliert man anschließend viel Gewicht, kann es passieren, dass sich die Haut nicht mehr vollständig zusammenzieht.

Wie stark das ausgeprägt ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:

• Wie viel Gewicht insgesamt verloren wurde • Wie lange das Übergewicht bestanden hat • Alter und genetische Veranlagung • Hautelastizität und Bindegewebsstruktur • Rauchen und UV-Belastung • Allgemeiner Ernährungs- und Gesundheitszustand

Besonders nach einer größeren Gewichtsabnahme kann überschüssige Haut entstehen, selbst wenn man alles richtig gemacht hat.

2. Kann sich die Haut nach dem Abnehmen wieder straffen?

Ja, bis zu einem gewissen Grad kann sich die Haut zurückbilden.

Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass sie wieder vollständig straff wird.

Wichtig ist, dass sich die Haut nicht unbedingt sofort an das neue Körpergewicht anpasst.

Auch nach Erreichen des Zielgewichts können sich Hautbild und Körperkonturen noch verändern.

Deshalb kann es sinnvoll sein, dem Körper nach einer größeren Gewichtsabnahme zunächst Zeit zu geben, bevor man über operative Maßnahmen nachdenkt.

Wie viel überschüssige Haut tatsächlich zurückgeht, ist individuell unterschiedlich.

3. Was kann man selbst dagegen unternehmen?

Es gibt einige Maßnahmen, die helfen können, das Hautbild und die Körperkonturen positiv zu beeinflussen.

Krafttraining und Muskelaufbau

Muskelaufbau ist meiner Meinung nach einer der interessantesten Ansätze.

Mehr Muskulatur kann bestimmte Körperbereiche besser ausfüllen und dadurch die Konturen verbessern.

Wichtig ist allerdings zu verstehen, dass Krafttraining überschüssige Haut nicht direkt entfernt.

Trotzdem kann es einen erheblichen Unterschied für das gesamte Erscheinungsbild machen.

Ausreichend Protein

Eine ausreichende Proteinzufuhr unterstützt den Muskelerhalt und liefert Aminosäuren, die der Körper unter anderem für die Bildung von Strukturproteinen benötigt.

Gerade während einer kalorienreduzierten Ernährung sollte man darauf achten, ausreichend Eiweiß aufzunehmen.

Mehr Protein bedeutet allerdings nicht automatisch eine stärkere Hautstraffung.

Mikronährstoffe und Ernährung

Vitamin C spielt beispielsweise eine wichtige Rolle bei der körpereigenen Kollagenbildung.

Auch Zink und Kupfer sind an Prozessen beteiligt, die für gesundes Bindegewebe relevant sind.

Eine ausgewogene Ernährung hilft dabei, den Körper ausreichend mit diesen Nährstoffen zu versorgen.

Zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel sind bei ausreichender Versorgung jedoch nicht automatisch sinnvoll.

Hautpflege und Feuchtigkeit

Regelmäßige Hautpflege kann die Haut geschmeidiger halten und ihr Erscheinungsbild verbessern.

Feuchtigkeitspflege kann allerdings keine größeren Hautüberschüsse beseitigen.

Rauchstopp

Rauchen beeinträchtigt unter anderem die Durchblutung und die Kollagenstruktur der Haut.

Ein Rauchstopp kann deshalb einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Hautgesundheit leisten.

4. Können Kollagen oder Peptide helfen?

Natürlich ist diese Frage gerade für unsere Peptichat-Community besonders interessant.

Kollagenpräparate werden häufig mit einer Verbesserung der Hautelastizität beworben.

Einige kleinere Studien zeigen mögliche positive Effekte auf Hautfeuchtigkeit und Elastizität. Die Studienlage ist allerdings uneinheitlich, und viele Untersuchungen beziehen sich auf normale Hautalterung.

Dass Kollagenpräparate größere Hautüberschüsse nach einer starken Gewichtsabnahme sichtbar reduzieren können, ist bisher nicht überzeugend nachgewiesen.

Auch GHK-Cu wird im Zusammenhang mit Hautregeneration und Kollagenbildung diskutiert.

Es gibt interessante präklinische Untersuchungen und begrenzte Daten zu kosmetischen Anwendungen.

Allerdings fehlen belastbare klinische Studien, die zeigen, dass injiziertes GHK-Cu überschüssige Haut nach einer größeren Gewichtsabnahme wirksam straffen kann.

Deshalb sollte man hier zwischen theoretisch interessanten Wirkmechanismen und tatsächlich nachgewiesenen Ergebnissen unterscheiden.

5. Wann ist eine Operation sinnvoll?

Bei sehr ausgeprägten Hautüberschüssen kann eine Operation die einzige Möglichkeit sein, diese tatsächlich zu entfernen.

Je nach betroffener Körperregion kommen beispielsweise eine Bauchdeckenstraffung, Oberarmstraffung oder Oberschenkelstraffung infrage.

Solche Eingriffe sind allerdings nicht zu unterschätzen.

Sie können mit Narben, Wundheilungsstörungen und weiteren Komplikationen verbunden sein.

In der Regel ist es sinnvoll, zunächst das Zielgewicht zu erreichen und dieses über einen längeren Zeitraum stabil zu halten.

Bei wiederkehrenden Entzündungen, Hautproblemen oder funktionellen Einschränkungen sollte man sich ärztlich beraten lassen.

6. Die psychische Seite wird häufig vergessen

Und genau dieser Punkt beschäftigt mich persönlich am meisten.

Man arbeitet monatelang oder sogar jahrelang daran, Gewicht zu verlieren.

Man verändert seine Ernährung, trainiert, verzichtet auf vieles und kämpft sich Schritt für Schritt an sein Ziel.

Eigentlich sollte man sich anschließend rundum wohlfühlen.

Doch was passiert, wenn man zwar schlank geworden ist, aber mit der überschüssigen Haut nicht zurechtkommt?

Wenn man sich weiterhin nicht gerne im Spiegel betrachtet?

Wenn man Angst hat, seinen Körper zu zeigen?

Ich glaube, dass diese Gedanken viele Menschen beschäftigen, auch wenn nur wenige offen darüber sprechen.

Mir selbst macht diese Vorstellung wirklich Angst.

Ich weiß aktuell noch überhaupt nicht, wie ich damit umgehen werde, falls ich am Ende tatsächlich viel überschüssige Haut habe.

Gleichzeitig versuche ich mir bewusst zu machen, dass überschüssige Haut kein persönliches Versagen ist.

Sie kann schlicht eine Folge der körperlichen Veränderungen sein, die man durchgemacht hat.

Und vielleicht müssen wir auch lernen, unseren Erfolg nicht ausschließlich daran zu messen, wie straff unsere Haut am Ende aussieht.

Denn die gesundheitlichen Vorteile einer erfolgreichen Gewichtsabnahme verschwinden nicht dadurch, dass etwas Haut zurückbleibt.

Jetzt interessiert mich eure Erfahrung!

Ich würde dieses Thema gerne ganz offen mit euch diskutieren.

1. Wer von euch hat bereits viel Gewicht verloren und kämpft mit überschüssiger Haut?

2. Hat sich eure Haut mit der Zeit noch sichtbar zurückgebildet?

3. Welche Maßnahmen haben bei euch tatsächlich etwas gebracht? Krafttraining, Ernährung, Kollagen oder andere Methoden?

4. Hat jemand bereits eine Hautstraffungsoperation hinter sich und möchte seine Erfahrungen teilen?

5. Und vielleicht die wichtigste Frage: Wie seid ihr psychisch damit umgegangen?

Gerade der letzte Punkt interessiert mich persönlich sehr.

Ich würde mich wirklich freuen, wenn diejenigen, die diese Phase bereits hinter sich haben, ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Auch Vorher-Nachher-Bilder sind natürlich willkommen, sofern ihr euch damit wohlfühlt.

Vielleicht können wir mit diesem Beitrag nicht nur Wissen austauschen, sondern auch denjenigen etwas von ihrer Angst nehmen, die diesen Weg noch vor sich haben.

Ich gehöre definitiv dazu.

Euer Cengo

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8 Kommentare
ocinRang 4 — KuratorKurator

Wichtiges Thema - mich würde auch interessieren wer bei starken Gewichtsabnahmen mit GHK-CU supportet hat und eventuell Ergebnisse hat die es sonst nicht geben könnte?

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cengoOPRang 6 — GründerGründer2

Also ich nehme Ghk fast täglich von Anfang an mit dazu, bis jetzt hängt noch nichts Gott sei Dank sind aber auch erst 25kg oder so. Aber ich sehe halt so leichte Dellen im Bauch und meine Dehungsstreifen.

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ocinRang 4 — KuratorKurator

Dehnungsstreifen mit GHK besser geworden?

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cengoOPRang 6 — GründerGründer2

Sind farblos ja

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steveRang 2 — BeiträgerBeiträger

Das wichtigste ist aus eigener Erfahrung zu einem Genetik und die Dauer der Abnahme.

Genetik: Man kann eigentlich bei den meisten Übergewichtigen auf den ersten Blick sehen ob diese hängende haut haben werden oder nicht. Einfach an dem Hautbild, schwer dies zu erklären aber wenn man schon mehrere transformationen vorher/nachher gesehen hat weiß man denke ich mal wovon ich spreche.

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cengoOPRang 6 — GründerGründer2

Ja das man sich Zeit lassen sollte versteh ich aber wenn man einmal im Flow ist, hat man auch keine Lust auf die Bremse zu treten.

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steveRang 2 — BeiträgerBeiträger

Ja 100% man muss halt Abwegen was einem wichtiger ist am ende des Tages ist hängende haut auch nicht so Deep beeinflusst dich vielleicht im Sommer aber sonst kein problem.

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cengoOPRang 6 — GründerGründer2

Aber was ist Zeit lassen den, da gibt’s ja auch kein Maßstab.

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