Moin ricardo,
kurz die technische Einordnung, weil die Frage öfter kommt:
Tesa und CJC (ohne DAC) sind beides GHRH-Analoga — sie greifen am gleichen Rezeptor an und stoßen die körpereigene GH-Ausschüttung an. Der reale Unterschied liegt weniger im Wirkprinzip als in Stabilität und Datenlage: Tesamorelin ist ein stabilisiertes Analog mit langer Halbwertszeit und klinischen Studien (u. a. zu viszeralem Fett), CJC-1295 ohne DAC ist im Kern Mod-GRF mit kurzer Halbwertszeit — daher auch die gängige Empfehlung, es mehrmals am Tag zu setzen. Im Alltag fällt der Unterschied kleiner aus, als viele denken.
Der Hunger kommt übrigens nicht von Tesa oder CJC, sondern vom Ipa: Ipamorelin ist ein Ghrelin-Rezeptor-Agonist, und Hunger ist bei dieser Wirkstoffklasse ein Klasseneffekt, kein Qualitätsmangel. Deshalb nehmen viele das Zeug nüchtern und weit weg von Mahlzeiten — nicht weil es dann „besser wirkt", sondern weil der Hunger dann abklingt, bevor gegessen wird. Wenn Hunger für dich ein No-Go ist, ist ehrlich gesagt kein GHRP-Stack die richtige Wahl: GHRP-2 und GHRP-6 sind beim Hunger deutlich heftiger als Ipa.
Und ein QC-Punkt zum Schluss: stell sicher, dass dein „CJC" wirklich das ohne DAC ist. Die DAC-Variante hat eine Halbwertszeit von Tagen statt Minuten und ist ein ganz anderes Kaliber — die beiden werden ständig verwechselt, auch auf Etiketten. Und bei Secretagogen-Stacks gilt doppelt: ohne Chargenkonsistenz weißt du nie, ob eine Veränderung am Timing, am Vial oder an sonstwas lag.
Dokumentier, was du wie kombinierst — dann siehst du selbst am schnellsten, was bei dir wirklich zieht.